• US-Leistungsbilanz weitet Defizit enorm aus -
    • Großbritannien vor neuem Lockdown?
    • Weltweit mehr als 30 Mio. Corona-Fälle
    • FBI sieht starke Wahleinmischung Russlands
    • EZB-Rehn warnt vor anhaltend schwacher Inflation
    • USA kündigen Verbot von TikTok und WeChat an
    • Covestro: Keine Übernahmegespräche mit Apollo
    • Rocket Internet schreibt Verluste
    • Grenke weist Viceroy-Vorwürfe zurück
    • US-Großauftrag für Nordex
    • VW-Verkäufe im Sommerloch

    DAX

    • Im Anschluss an den Verfall an den Terminmärkten ("Hexensabbat") ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag deutlich unter Druck geraten. Der DAX beendete den Xetra-Handel mit einem Minus von 0,70 Prozent bei 13.116,25 Punkten. Auf Wochensicht beträgt das Minus rund 0,66 Prozent. An den Terminmärkten liefen am großen Verfallstag Futures und Optionen auf Aktien-Indizes sowie Einzelaktien aus, was regelmäßig zu größeren Kursausschlägen führen kann. Die steigenden Corona-Infektionszahlen in vielen europäischen Ländern lassen unterdessen bei Anlegern die Sorge aufkommen, dass erneut Ausgangsbeschränkungen nötig werden könnten, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. So etwa in Großbritannien. Das Land könnte ab Oktober während der Schulferien wieder in einen zweiwöchigen Lockdown gehen, berichtete die “Financial Times“ heute.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Die Deutsche Telekom modernisiert ihr Mobilfunknetz. Wie der Konzern mitteilte, schaltet er das seit rund 20 Jahren bestehende 3G-Mobilfunknetz am 30. Juni 2021 ab. Die Verträge der Kunden werden vorab für die Nutzung von 4G/LTE erweitert.
    • Laut einem Reuters-Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will US-Präsident Trump die Social-Media-App TikTok sowie die chinesischen Messaging-App WeChat ab Sonntag aus den US-App-Stores von Apple und Google verbannen. Noch heute soll demnach das US-Finanzministerium eine Anordnung erlassen, mit der die Hersteller der Smartphone-Betriebssysteme Android und iOS zu diesem Schritt gezwungen werden. Das Aus für TikTok in den USA könne aber noch abgewendet werden, wenn US-Präsident Trump den angepeilten Deal von US-Unternehmen mit dem chinesischen Mutterkonzern Bytedance genehmige, hieß es.
    • Der Softwareentwickler Unity Software hat die eigenen Erwartungen an seinen IPO in New York mit Einnahmen von 1,3 Mrd. Dollar übertroffen. Bei der Ausgabe von 25 Mio. Anteilsscheinen habe man je 52 Dollar erlöst, teilte das Unternehmen mit. Damit wurde die zuvor bereits angehobene Spanne von 44 bis 48 Dollar nochmals übertroffen.
    • Ein Flächendesinfektionsmittel von Sonoma Pharma ist im Rahmen der Corona-Pandemie von der kanadischen Gesundheitsbehörde zugelassen worden. Sonomas Desinfektionsmittel sollen Viren, Bakterien und Pilze innerhalb von Sekunden ausschalten.
    • Die Restaurantkette J. Alexander's hat das Schlimmste überstanden, wie CEO Mark Parkey mitteilte. Im laufenden dritten Quartal wird das Unternehmen voraussichtlich wenigstens einen ausgeglichen, möglicherweise sogar einen leicht positiven Cashflow erzielen.
    • Der Volkswagen-Konzern hat im August weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahr. Im Vergleich zum August 2019 sanken die weltweiten Auslieferungen um 6,6 Prozent auf 792.200 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Juli dieses Jahres hatten die Auslieferungen nur noch um 0,2 Prozent im Minus gelegen. Ein Grund für den schwachen August dürfte laut Branchenbeobachtern aber auch ein Sondereffekt sein: Der August 2019 war auch wegen vorgezogener Autokäufe vor der nächsten Stufe verschärfter Regeln für Abgastests in der EU zum 1. September stark verlaufen. .onzernweit lagen die Auslieferungen seit dem Jahresbeginn um 21,5 Prozent unter dem Wert für 2019. Für China meldete Volkswagen für den August ein Verkaufsplus von 3,5 Prozent.
    • Die VW-Lastwagenholding Traton will MAN nun doch erst 2021 von der Börse nehmen. Ein bereits im Februar beschlossener Squeeze-Out soll nun nicht mehr in diesem Jahr vollzogen werden. MAN solle sich zunächst auf die „Neuausrichtung und die Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie konzentrieren", so Traton. 2021 solle die Integration dann fortgesetzt werden.
    • Das Private-Equity-Haus Apollo Global Management denkt einem Bloomberg-Bericht zufolge über eine Übernahme des DAX-Konzerns Covestro nach. Die Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global prüfe den Kauf von Covestro und sei deshalb in den vergangenen Wochen an das Unternehmen herangetreten, berichtete Bloomberg unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Gespräche befänden sich in einer frühen Phase. Doch ob aus dem Deal etwas wird, darf bezweifelt werden. Ein Unternehmenssprecher erklärte am Freitagmorgen auf Anfrage von dpa-AFX, man befinde sich aktuell nicht in Übernahmegesprächen mit dem New Yorker Private-Equity-Haus.
    • Die Londoner Börse LSE hat exklusive Gespräche mit dem Börsenbetreiber Euronext über einen möglichen Verkauf ihrer italienischen Tochter Borsa Italiana aufgenommen, wie die LSE am Freitag mitteilte. Die Mitkonkurrenten Deutsche Börse und die Schweizer Börse Six haben damit zunächst das Nachsehen.
    • Die Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet hat im ersten Halbjahr Verluste geschrieben. Der Start-Up-Investor habe einen konsolidierten Verlust von -12 Mio. Euro für das erste Halbjahr 2020 erzielt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Konzernumsatz habe bei 45 Mio. Euro gelegen. Der Verlustanteil assozierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen erhöhte sich den weiteren Angaben zufolge von -48 Mio. Euro im ersten Quartal auf -84 Mio. Euro im ersten Halbjahr. Ende August verfügte Rocket Internet netto über liquide Mittel von 1,2 Mrd. Euro. Ende April waren es noch 1,9 Mrd. Euro gewesen.
    • Der Immobilienkonzern Adler Real Estate hat im Rahmen der Portfoliobereinigung 5.064 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer Prämie auf den Buchwert verkauft. Der Nettoerlös betrug 237 Mio. Euro. Infolge der Transaktion wird sich die Leerstandsquote um 0,4 Prozent verbessern und die Durchschnittsmiete um 2 Cent je Quadratmeter pro Monat erhöhen.
    • Der Research-Dienst Viceroy des Investors Perring hat dem Leasing-Anbieter Grenke diese Woche Bilanzfälschung und unsaubere Geschäftsmethoden vorgeworfen. Firmengründer und Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Grenke hat am Donnerstagnachmittag die Vorwürfe gegen sich selbst und das Franchise-System zurückgewiesen. Grenke widersprach den Behauptungen Perrings, im firmeneigenen Franchisesystem gebe es Unregelmäßigkeiten. „Das Franchisesystem ist einer der Erfolgsfaktoren der Grenke AG und einer der wesentlichen Treiber für die Expansion der letzten zehn Jahre wie auch für unser künftiges Wachstum", sagte er. Kern des Franchisesystems sei weniger die Vereinnahmung von laufenden Franchisegebühren als vielmehr das Recht, die Franchisegesellschaften nach Ablauf von einigen Jahren zu übernehmen. Das Übernahmerecht sei dabei an ein von Anfang an festgelegtes Bewertungsmodell zur Kaufpreisfindung geknüpft. Das Modell habe sich im Vergleich zu der Möglichkeit, konzerneigene Landesgesellschaften von Grund auf selbst aufzubauen, als dynamischer und erfolgversprechender erwiesen. Das Franchisesystem existiere seit 2003 und ermögliche es Franchisenehmern, in einem neuen Markt Geschäfte im Leasing und Factoring aufzubauen.
    • Die Nordex-Gruppe hat einen 312-Megawatt (MW) starken Auftrag in den USA erhalten. Für einen Windpark in Texas wird der Hersteller 65 Turbinen des Typs N149/4.0-4.5 im 4.8 MW Betriebsmodus liefern. Der Errichtungsbeginn ist für Mai 2021 vorgesehen Hinsichtlich des Kunden und des Projektnamens wurde Stillschweigen vereinbart. „Dieser Auftrag unterstreicht erneut das große Interesse unserer US-Kunden an den leistungsstarken Turbinen der Delta4000-Serie. Bei den N149/4.0-4.5-Turbinen mit einer Nennleistung von 4,8 MW liefert und installiert die Nordex Group nun allein in Nordamerika 265 Turbinen dieses Typs mit einer Gesamtleistung von inzwischen 1.272 MW.", sagt Patxi Landa, CSO der Nordex-Gruppe.
    • Die Commerzbank verliert mitten in der Umstrukturierung ihren Privatkundenchef Michael Mandel. Der Aufsichtsrat habe am Donnerstag die einvernehmliche Trennung beschlossen, teilte der Konzern mit. Mandels Vertrag ende zum 30. September 2020. Interims-Privatkundenvorstand wird nun die seit Januar als Personalvorständin amtierenden Sabine Schmittroth. Risikovorstand Marcus Chromik übernimmt übergangsweise die Verantwortung für Rechtsthemen. Auch Konzernchef Martin Zielke hatte nach scharfer Kritik von Investoren Anfang Juli seinen Rücktritt angekündigt. Die Bank wird den Vertrag mit dem seit Anfang Mai 2016 amtierenden Konzernchef spätestens zum 31. Dezember auflösen.
    • Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson kauft den US-Funkspezialisten Cradlepoint. Ericsson bewertet Cradlepoint dabei mit einem Unternehmenswert von 1,1 Mrd. Dollar, wie die Unternehmen am Freitag mitteilten. Cradlepoint ist spezialisiert auf Netze für Unternehmen. Der Deal soll im vierten Quartal abgeschlossen werden. Der Zukauf dürfte die operative Marge von Ericsson in den kommenden beiden Jahren mit rund einem Prozentpunkt belasten, hieß es weiter.

    Konjunktur & Politik

    • Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima in den USA hat sich im September gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte auf 78,9 Zähler verbessert, wie die Universität am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Analysten hatten mit 75,0 Punkten gerechnet. Die Befragten beurteilten sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate günstiger als im Vormonat.
    • Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren in den USA ist im August um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. Der Vormonatswert wurde allerdings deutlich auf 2,0 Prozent nach oben revidiert (zuvor: 1,4 %).
    • Das Leistungsbilanzdefizit der USA hat im zweiten Quartal infolge der Corona-Krise drastisch ausgeweitet. Das Defizit stieg um 59,0 Mrd. Dollar oder 52,9 Prozent auf 170,5 Mrd. Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten mit einer Defizitausweitung gerechnet, allerdings in geringerem Umfang.
    • Die US-Notenbank bereitet einen zweiten Stresstest für US-Großbanken vor. Eine weitere Prüfung in diesem Jahr sei wegen der anhaltenden Unsicherheit durch die Corona-Pandemie notwendig, teilte die Federal Rerserve mit. Die Ergebnisse sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Bei den Tests würden zwei hypothetische Rezessions-Szenarien mit unterschiedlichen Schweregraden simuliert. Die Fed will zudem bis Ende September mitteilen, ob sie Banken auch ab dem vierten Quartal weiterhin Aktienrückkäufe und die Zahlung von Dividenden untersagt.
    • Das politische Gerangel um ein weiteres staatliches Stimulierungspaket in den USA geht weiter. Viele Marktteilnehmer sind enttäuscht, weil die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten weiterhin festgefahren sind.
    • Großbritannien könnte ab Oktober während der Schulferien wieder ein Corona-Lockdown drohen, wie die "Financial Times" berichtet. Wissenschaftler hätten zu einem zweiwöchigen Lockdown geraten. „Wir möchten einen nationalen Lockdown vermeiden, aber wir sind darauf vorbereitet", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Freitag in einem BBC-Interview. Es sei das „letzte Mittel der Verteidigung". Man setze zunächst auf lokale Beschränkungen. In vielen Regionen sind die Maßnahmen schon verschärft worden.
    • In Israel tritt ab heute um 13 Uhr der zweite landesweite Lockdown in Kraft. Die Regierung will damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen sollen mindestens drei Wochen gelten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Donnerstagabend, angesichts der hohen Infektionszahlen der letzten Tage könnte sogar eine weitere Verschärfung der Maßnahmen notwendig werden.
    • China hat Militärübungen an der Taiwanstraße gestartet. Der Besuch Taiwans von Keith Krach, einem hohen Vertreter des US-Außenministeriums, hatte bereits zuvor zu neuen Spannungen zwischen Peking und Washington geführt. Krach soll heute Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen treffen.
    • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut binnen 24 Stunden 1.916 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das waren 278 weniger als am Vortag. Damit sind rechnerisch derzeit etwa 19.700 aktive Infektionsfälle bekannt. Neu gemeldet wurden sieben Todesfälle.
    • Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, erwartet einen weniger starken BIP-Einbruch als zunächst befürchtet. „Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte er dem Portal „ThePioneer“.
    • Der Bundesrat hat der geplanten finanziellen Entlastung der Kommunen am Freitag zugestimmt. Der Bund kann demnach Städten und Gemeinden mit 6,1 Mrd. Euro unterstützen, um Einnahmeausfälle bei Gewerbesteuern durch die Corona-Pandemie auszugleichen. Weitere 3,4 Mrd. Euro werden eingesetzt, um den Bundesanteil an den Wohnungs- und Heizkosten von Hartz-Vier-Empfängern zu erhöhen.
    • Der Bundestag hat drei Milliarden Euro für die Modernisierung der deutschen Krankenhäuser frei gemacht. Ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn wurde mit der Stimmenmehrheit der Großen Koalition und der FDP verabschiedet. Mit dem Geld sollen die Kliniken vor allem bei der Digitalisierung unterstützt werden. Die Bundesländer sollen dazu weitere 1,3 Milliarden Euro aufbringen. 

    • Der britische Einzelhandel hat im August im Vergleich zu, Vorkrisenniveau vom Februar 4,0 Prozent mehr umgesetzt. Gegenüber Juli erhöhten sich die Erlöse um 0,8 Prozent, zu August 2019 stiegen sie um 2,8 Prozent. Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen von Analysten.
    • Ein Freihandelsabkommen kann nicht alle Handelshürden vermeiden, die beim Austritt aus dem Binnenmarkt entstehen. Großbritannien drohen aus Sicht der DZ Bank daher Wohlstandsverluste, „die mit einem Handelsvertrag aber geringer ausfallen würden als ohne Abkommen“. Ein erfolgreicher Abschluss sei noch denkbar, erfordere aber deutliche Kompromissbereitschaft.
    • Vor der Präsidentschaftswahl am 3. November hat die US-Notenbank Fed nach Eischätzung von Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, auch wegen politischer Unabhängigkeit auf weitere Geldflutungen verzichtet, was die Finanzmärkte enttäuschte. „Doch stellte sie klar, dass die US-Konjunkturerholung an einer anhaltend üppigen US-Geldpolitik nicht scheitern wird. Sie kritisiert aber, dass die Fiskalpolitik ihren Teil der Hausaufgaben nur mangelhaft erfüllt. Dabei müsse sie doch nur zugreifen, die Fed bezahle doch alle Schulden“.
    • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Besuch in Italien die grenzüberschreitende Solidarität beider Länder in der Corona-Krise gelobt. Bei einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Mattarella in Mailand hob Steinmeier die engen Verbindungen beider Staaten hervor.
    • Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland waren im August um 1,2 Prozent niedriger als im Vergleichsmonat des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Gegenüber dem Vormonat Juli blieben die Erzeugerpreise min August unverändert.
    • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind nach Angaben der Universität Johns Hopkins in Baltimore weltweit mehr als 30 Mio. Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Die Zahl der Toten liegt demnach bei mehr als 943.000. Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA. An zweiter Stelle steht Indien mit 5,1 Mio. Infektionen.
    • Russland hat sich laut FBI-Chef Christopher Wray wieder massiv in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingeschaltet. Dabei gehe es darum, den demokratischen Gegenkandidaten von Präsident Trump, Joe Biden, „zu verunglimpfen", sagte Wray in einer Anhörung im US-Kongress. „Wir sehen sehr, sehr aktive Bemühungen der Russen", sagte Wray. Sie versuchten auch, Spaltung und Zwietracht zu säen.
    • Finnlands Notenbank-Chef Olli Rehn hat vor einer hartnäckig geringen Inflation in der Eurozone gewarnt. „Die Teuerung im Euroraum ist beharrlich zu niedrig geblieben, und es besteht das Risiko, dass dieser Trend anhält", so das EZB-Ratsmitglied. Die Corona-Krise könne das Produktivitätswachstum und die Inflation auf lange Sicht bremsen und ein Auseinanderdriften der Euro-Länder verstärken.
    • Der Bundestag hat am späten Donnerstagabend die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung bis Jahresende mit den Stimmen der Großen Koalition sowie Grüne und Linke verlängert. FDP und AfD votierten dagegen.

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