Washington (Godmode-Trader.de) - Nach den Worten des Wirtschaftsberaters im Weißen Hauses, Larry Kudlow, hofft seine Regierung weiter auf ein Handelsabkommen mit China. Es sei aber noch viel Arbeit zu leisten, bevor das Paket eingetütet werden kann. „Der Präsident hat angedeutet, dass er optimistisch in Bezug auf ein mögliches Handelsabkommen ist", sagte Kudlow, Direktor des National Economic Council, zu Fox Business. „Aber wir haben noch einen ziemlich großen Weg vor uns.“

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    Die Aussagen sorgten für Ausschläge an den Wall Street, der Dow Jones gab in der Folge um mehr als 200 Punkte nach. Washington und Peking steuern auf neue Zölle zu. Sollte es bis zum 2. März zu keiner Einigung kommen, drohte US-Präsident Trump bereits mit deutlich höheren Abgaben auf China-Importe.

    Kudlows Kommentare ergänzten Aussagen von Finanzminister Steven Mnuchin, der gegenüber CNBC sagte, dass die Gespräche mit China „sehr produktiv" gewesen seien. Dennoch sei ein „breites Spektrum von Fragen" noch zu klären. Mnuchin wird zusammen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer nächste Woche zu einer weiteren Gesprächsrunde mit Vizepremier Liu He nach Peking reisen.

    „Wir haben eine gutes Basis erarbeitet und alle wichtigen Themen abgedeckt", sagte Kudlow. „All diese Dinge liegen auf dem Tisch und werden ausführlich diskutiert. Ich denke, diese Gespräche werden fortgesetzt."

    Beide Seiten arbeiten an einer Reihe von Themen, insbesondere an der Öffnung Chinas für US-Produkte und an der Einstellung des erzwungenen Technologietransfers von US-Unternehmen. Für Präsident Trump steht zudem der Abbau des Handelsdefizits zwischen den USA und China auf der Prioritätenliste ganz weit oben.