US-Börsen - Zu viele Belastungen drücken aufs Gemüt

    Schwache Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone - neue Angriffe der USA gegen die Terrorgruppe IS nun auch in Syrien. Das alles trägt nicht gerade zur Kauflust bei. Die Folge: Die Investoren an der Wall Street verkaufen ihre Aktien. Der US-Leitindex Dow Jones notiert im frühen Handel 0,29 % tiefer bei 17.122 Punkten, der marktbreite S&P500 gibt aktuell 0,38 % auf 1.986 Punkte nach, und die Tech-Börse Nasdaq Composite setzt um 0,42 % auf 4.508 Punkte zurück..

    Washington will Steuerschlupfloch schließen

    Die US-Regierung will künftig gegen US-Konzerne vorgehen, die sich durch Firmenübernahmen im Ausland der Steuerpflicht entziehen wollen. Finanzminister Lew bezeichnete die Praxis am Montag als „unfaires Schlupfloch“, das dringend geschlossen werden müsse. Bestimmte Tricks im Steuersystem sollen deshalb künftig geschlossen werden.

    
Hauspreise in den USA legen nur leicht zu

    In den USA ist der FHFA-Hauspreisindex im Juli weniger als erwartet gestiegen. Zum Vormonat sei der Indikator um 0,1 Prozent gestiegen, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem höheren Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

    USA: Richmond Manufacturing Index steigt im September

    Der Richmond Fed Manufacturing Index ist im September um 2 Punkte auf 14 Zähler gestiegen. Ökonomen hatten hingegen einen Rückgang auf 10 Punkte erwartet. Der Indikator bildet die Produktionsleistung in einer Region bestehend aus dem District of Columbia, Maryland, North Carolina, South Carolina, Viginia und West Virginia, ab.

    USA: Markit-PMI bleibt unverändert

    Der Markit Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA bleibt im September (vorläufig) unverändert bei 57,9 Punkten. Ökonomen hatten hingegen einen Anstieg auf 58,1 Punkte erwartet.

    EU-Kommission kündigt verbindliche Klimaziele an

    EU-Kommissionschef Barroso hat vor dem UN-Klimagipfel in New York verbindliche Klimaziele der Europäischen Union und Unterstützung von Entwicklungsländern versprochen. Bis 2030 würden die Länder der EU 40 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen einsparen, sagte Barroso „Wir werden in diesem entscheidenden Kampf nicht versagen."

    Russland kritisiert US-Angriffe gegen IS in Syrien

    Russland hat die Luftangriffe der USA gegen die Terrormiliz IS in Syrien als Verstoß gegen das Völkerrecht kritisiert. Für einen solchen Militäreinsatz sei eine Zustimmung der syrischen Regierung oder ein Mandat des UN-Sicherheitsrates notwendig, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die USA und mehrere arabische Staaten begannen in der Nacht zum Dienstag Angriffe gegen IS in Syrien.

    CarMax schlägt sich wacker

    Der US-Gebrauchtwagenhändler CarMax hat im 2. Quartal seinen Gewinn überraschend deutlich um 10 % auf 0,70 Dollar je Aktie hochgeschraubt. Analysten hatten weniger Gewinn erwartet. Der Umsatz stieg um 11 % auf 3,6 Mrd. Dollar.

    Amazon Deutschland: Streiks werden fortgesetzt

    Die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon Deutschland haben ihre Streiks nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Dienstag an den vier Standorten Leipzig, Bad Hersfeld, Graben bei Augsburg und in Rheinberg fortgesetzt.

    EU-Kommission: Gegenwind für Google

    Der Streit zwischen der Europäischen Kommission und Google um die Geschäftspraktiken des US-Konzerns spitzt sich zu. Nun droht die EU mit einem härteren Vorgehen. Google müsse seine Vorschläge nachbessern, um den Streit um seine Suchmaschine beizulegen, so EU-Wettbewerbskommissar Almunia am Dienstag in Brüssel.

    Athen: Samaras sieht Rezession überwunden

    Griechenland benötigt laut Ministerpräsident Samaras kein weiteres internationales Hilfspaket. Im dritten Quartal werde Griechenland aus der Rezession herauskommen, sagte er am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit Kanzlerin Merkel. Die hohe Arbeitslosigkeit mache weiter Sorgen. „Aber die Zahlen sinken“, betonte Samaras. Weitere Finanzhilfen seien nicht notwendig.

    Allianz: Weltweites Vermögen nimmt rasant zu

    Weltweit kletterte das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Aktien oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen um 9,9 % gegenüber dem Vorjahr und damit so stark wie seit 2003 nicht mehr, wie der Versicherungskonzern Allianz am Dienstag in Frankfurt bei der Vorstellung des „Global Wealth Reports“ mitteilte. Rund um den Globus summierte sich der Geld-Vermögensbestand auf 118 Billionen Euro.