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    Das war wohl nichts: Eigentlich sollte der von der Deutschen Bank am vergangenen Sonntag vorgestellte radikale Konzernumbau das Vertrauen wieder stärken. Doch zwei Hedgefonds haben ihre Wetten auf fallende Kurse bei den Aktien der Deutschen Bank nach Präsentation der Umbaupläne noch ausgeweitet. Dies zeigen Daten aus dem Bundesanzeiger, die auf Pflichtmitteilungen der entsprechenden Hedgefonds basieren.

    Der New Yorker Global-Macro-Hedgefonds Caxton Associates des Milliardärs Bruce Kovner baute seine Leerverkaufsposition in den Aktien der Deutschen Bank am vergangenen Dienstag auf 0,64 Prozent der Deutsche-Bank-Aktien aus, von zuvor 0,44 Prozent.

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    Deutsche-Bank-Aktien

    Der in London ansässige Hedgefonds Marshall Wace erhöhte seine Short-Position ebenfalls am vergangenen Dienstag von 0,72 Prozent der Deutsche-Bank-Aktien auf 0,82 Prozent. Allerdings hatte Marshall Wace in der Vergangenheit auch schon deutlich größere Short-Positionen auf die Aktien der Deutschen Bank gehalten. Anfang Juni hatte Marshall Wace eine Short-Position über 1,61 Prozent der Deutsche-Bank-Aktien, die dann bis zum 5. Juli schrittweise reduziert wurde. Möglicherweise geschah dies auch in Erwartung der Vorstellung der Umbaupläne.

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    Die größte Short-Position auf die Aktien der Deutschen Bank hält aktuell der New Yorker Quant-Hedgefonds AQR Capital Management, der seine Position am Dienstag allerdings etwas verkleinert hat, von 2,40 Prozent der Deutsche-Bank-Aktien auf 2,34 Prozent.

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    Die Netto-Leerverkaufspositionen müssen, sofern sie 0,2 Prozent des Aktienkapitals übersteigen, jeweils bis zum folgenden Werktag um 15.30 Uhr an die Finanzaufsicht BaFin gemeldet werden. Sofern die Position größer ist als die Offenlegungsschwelle von 0,5 Prozent, wird sie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aktuell sind Netto-Leerverkaufspositionen bis zum vergangenen Mittwoch vollständig in den Daten des Bundesanzeigers enthalten. Die Positionen per gestern Abend müssen bis heute 15.30 Uhr veröffentlicht werden, sofern sie die Schwelle von 0,5 Prozent überschreiten.

    Link: Netto-Leerverkaufspositionen aus dem Bundesanzeiger


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