Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Henkel-Vorstandschef Hans Van Bylen hat auf der Hauptversammlung am 08. April den Ausblick für 2019 bestätigt. Das Unternehmen sieht sich mit einem herausfordernden Marktumfeld (intensiver Wettbewerb; hoher Preisdruck in den Konsumgütermärkten), anhaltenden Belastungen von der Währungsseite sowie steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Auch die mittel- und langfristigen („2020+“) Zielsetzungen wurden bestätigt. Zudem stimmte die Hauptversammlung der Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auf 1,85 (Vj.: 1,79) Euro je Vorzugsaktie zu. Die Aktie reagierte positiv auf die Bestätigung des Ausblicks für 2019 sowie der mittel- und langfristigen Zielsetzungen.

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    Laut Independent Research-Analyst Lars Lusebrink deutet die Marktreaktion darauf hin, dass der ein oder andere Investor auch mit einer Senkung des Ausblicks gerechnet habe.

    Unter Berücksichtigung des schwierigen Wettbewerbsumfelds vor allem in den wichtigen Regionen Westeuropa und Nordamerika, der ausgeprägten Wachstumsschwäche des Segments Kosmetik/Körperpflege sowie des schwachen Margen- und Ergebnisausblicks für 2019 ermittelt Independent Research ein unverändertes Kursziel von 85,00 Euro und bestätigt das „Verkaufen“-Votum für die Henkel-Vorzugsaktie.

    Die britische Barclays bewertet Henkel weiterhin mit "Equal Weight" und einem Kursziel von 96 Euro. Die meisten Unternehmen dürften mau ins Jahr gestartet sein, schrieb Analyst Iain Simpson in einer Branchenstudie vor der Berichtssaison. Im Falle von Henkel kürzte er seine Wachstumsschätzungen für das erste Quartal deutlich. Auch das Analysehaus Warburg Research rechnet laut einer Studie von Anfang April mit einem schwachen ersten Quartal des Konsumgüterherstellers.

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    Henkel AG & Co. KGaA Vz