Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November weiter eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank von 97,7 Punkten im Vormonat auf 96,5 Zähler im November, wie das ifo-Institut am Mittwoch mitteilte. Damit wurde bereits der fünfte Rückgang in Folge gemeldet.

    Der Rückgang im November fiel etwas stärker als erwartet aus, so hatten die Volkswirte der großen Banken im Mittel mit 96,7 Punkten gerechnet.

    Besonders die wieder sehr hohen Corona-Infektionszahlen und anhaltende Lieferkettenprobleme sorgten für Sorgenfalten. "Lieferengpässe und die vierte Coronawelle machen den Unternehmen zu schaffen", schrieb ifo-Präsident Clemens Fuest in der Pressemitteilung.

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    Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate wurden negativer beurteilt als im Vormonat. Der Index für die aktuelle Geschäftslage sank von revidiert 100,2 Punkten auf 99,0 Zähler, während der Index für die Erwartungen von 95,4 Punkten im Vormonat auf 94,2 Zähler sank.

    Das ifo-Geschäftsklima basiert auf ca. 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen, die nach ihrer aktuellen Geschäftslage sowie den Erwartungen für die kommenden sechs Monate befragt werden. An der Umfrage nehmen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes teil. Wegen der Größe der Umfrage gilt das ifo-Geschäftsklima als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.


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