„Die deutschen Produzenten haben ihre Preise im Juni so stark angehoben wie seit annähernd vier Jahrzehnten nicht mehr,“ schrieb die Wirtschaftswoche am 20. Juli. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen im Juni um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Preiserhöhungen auf den Endverbraucher durchgereicht werden. Vereinzelt bekommen sie Preissteigerungen bereits zu spüren. In den USA stieg die Inflationsrate im Juni mit 5,4 Prozent auf den höchsten Stand seit 2008. Bei einer Anhörung im amerikanischen Senat räumte Fed-Chef Jerome Powell Mitte Juli ein, dass diese historisch betrachtet „einmalige“ Teuerung höher ausgefallen sei als die Fed „oder irgendjemand“ erwartet hätte. Powell geht jedoch davon aus, dass die hohe Inflation nur vorübergehend sei und im Herbst wieder abflauen würde. Diese Einschätzung teilen auch die meisten Volkswirte. An den Aktienmärkten herrscht aktuell große Unsicherheit, ob die Experten Recht behalten.

    Die Reaktion der Bondmärkte auf die hohen US-Inflationsraten, die normalerweise die Angst vor einem Anstieg der Leitzinsen seitens der Notenbanken schüren, war diesmal jedoch nur kurz. Die verbalen Interventionen von Fed-Chef Powell und die Unsicherheit rund um die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus sorgten in den zurückliegenden Tagen für einen Rückgang der Zinsen bis auf die Tiefpunkte vom Januar diesen Jahres. Diese Rentenmarkt-Reaktion bewerten wir jedoch angesichts der robusten Konjunkturentwicklung und Überlegungen der Notenbanken, ihre Bondkäufe im kommenden Jahr sukzessive zu verringern, als übertrieben. Zudem könnten höhere Rohstoffkosten, anhaltende Probleme mit den Lieferketten und unterschiedliches Tempo der Angebots- und Nachfrageseite der Wirtschaft dafür sprechen, dass die Phase höherer Inflationsraten möglicherweise länger anhält, als aktuell erwartet wird. Diese Einschätzung hat beispielsweise Blackrock-Chef Larry Fink.

    Stark gefragt war Betongold – sprich Immobilien – in Phasen höherer Inflation. Im FTSE EPRA/Nareit Eurozone Index sind aktuell 43 Unternehmen enthalten. Dazu zählen die Aktien von Covivo, Klepierre, LEG Immobilien, Unibail und Vonovia. Christian Stocker, Anlagestratege von UniCredit rechnet damit, dass der Bankensektor ebenfalls zu den Profiteuren einer länger anhaltenden hohen Inflation zählen könnte. „Der Sektor leidet seit Jahren unter den niedrigen Zinsen. Steigende Renditen als Reaktion auf eine gute Konjunkturentwicklung und nicht auszuschließender anhaltender Preissteigerungen könnte die Branche beflügeln“, sagt Stocker. Der Stoxx® Europe 600 Banks Index enthält 38 Banktitel aus Europa – unter ihnen Banco Santander, BNP Paribas, Deutsche Bank und Intesa Sanpaolo. Relative Stärke demonstrieren zudem Unternehmen, die aufgrund ihrer Marktposition, in der Lage sind, Preiserhöhungen durchzusetzen. Dazu zählen beispielsweise Konsumgüterhersteller wie Beiersdorf, Coca Cola, Henkel und Unilever, die im UC ESG Goods for Life Index zusammengefasst sind.

    Investmentmöglichkeiten

    Aktienanleihen

    Basiswert WKN Emissionspreis in % Zinssatz in %
    Basispreis in % Finaler Beobachtungstag
    Deutsche Bank HVB5PG* 100,00 5,2 80 10.02.2023
    * Zeichnungsfrist bis 12.08.2021 (vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung) Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 22.07.2021; 10:30 Uhr

    Anleihe mit 90 %-Mindestrückzahlung

    Basiswert WKN Emissionspreis in % Mindestrückzahlung
    Rückzahlungstermin
    UCG ESG Goods for Life Strategy Index HVB5K2* 102,50 90 %** 02.07.2026
    * Zeichnungsfrist bis 28.07.2021 (vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung); ** des Nennwerts Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 22.07.2021; 10:50 Uhr

    Index-Zertifikate

    Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Verwaltungsgebühr in %
    Finaler Beobachtungstag
    FTSE EPRA/Nareit Eurozone Index HV092P 69,09 0,25 Open End*
    Stoxx® Europe 600 Banks (Net Return) Index HR0KNJ 35,31 0,25 Open End*
    * Die Emittentin hat das Recht, dass Wertpapier zu kündigen. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 22.07.2021; 10:20 Uhr

    Weitere Produkte finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach ihr eigenes Hebelprodukt. Mit my.one direct bei Guidants können Sie in wenigen Schritten Ihr persönliches HVB Hebelprodukt konfigurieren und emittieren!

    Cashback Trading – wenn der Emittent meine Ordergebühren übernimmt!

    Order wie gewohnt über Ihren Broker oder Ihre Bank aufgeben. Cashback über die Cashbuzz-Webseite aktivieren. Gutschrift von bis zu 50 Euro pro Trade (für Trades ab 1.000 Euro) bis zu maximal 1.000 Euro pro Monat bekommen. Weitere Infos unter:www.onemarkets.de/cashback

    Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

    Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

    Funktionsweisen der HVB Produkte

    Der Beitrag Inflation – Die Preissteigerungen bewegen die Märkte! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

    Autor: Richard Pfadenhauer, HypoVereinsbank onemarkets