Wall Street eröffnet schwächer

    Die US-Börsen präsentieren sich zum Start in die neue Woche deutlich schwächer. Der S&P500 verliert zur Stunde 0,85 Prozent auf 1.966 Punkte. Neben den Unruhen in Hongkong belastet der weiter steigende US-Dollar.

    US-Konsumausgaben steigen leicht

    Die US-Konsumausgaben sind im August um 0,5 Prozent gestiegen, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten einen Anstieg in dieser Höhe erwartet.

    Persönliche Einkommen legen zu

    Die persönlichen Einkommen in den USA sind im August wie erwartet um 0,3 Prozent gestiegen, nach einem Zuwachs von 0,2 Prozent im Vormonat.

    PCE-Kernrate steigt leicht

    Der Deflator für Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie (PCE-Kernrate) ist im August um 0,1 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten eine stabile Entwicklung erwartet.

    Inflationsrate in Deutschland unverändert niedrig

    Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im September wie im Vormonat um 0,8 Prozent gestiegen. Damit verharrt die Inflationsrate den dritten Monat in Folge auf dem tiefsten Stand seit über vier Jahren.

    Softbank will Dreamworks für 3,4 Mrd. US-Dollar übernehmen

    Einem Medienbericht zufolge will SoftBank den Shrek-Erfinder DreamWorks Animation kaufen. Der japanische Telekommunikationskonzern sei bereit, 32 US-Dollar je Aktie oder insgesamt rund 3,4 Mrd. US-Dollar zu bezahlen, heißt es.

    Encana übernimmt Athlon Energy für 7,1 Mrd. US-Dollar

    Encana übernimmt sämtliche Anteile an Athlon Energy für einen Transaktionswert von rund 7,1 US-Dollar in bar.

    Vista Equity übernimmt Tibco Software für 4,3 Mrd. US-Dollar

    Vista Equity übernimmt Tibco Software für 24 US-Dollar je Aktie in bar oder 4,3 Mrd. US-Dollar inklusive Verbindlichkeiten.

    US-Zinserhöhung im Juni eine Option

    Nach den Worten von Charles Evans, Präsident der Federal Reserve Bank of Chicago, ist eine Zinserhöhung im Juni 2015 eine Möglichkeit. Es müsse sichergestellt werden, dass eine Inflation von 2 Prozent erreicht werde.

    Sanktionen gegen Russland bleiben vorerst bestehen

    Ukraine-Krise: Die EU-Sanktionen gegen Russland bleiben nach Angaben der Bundesregierung vorerst bestehen. "Es bleibt genau bei dem, was vereinbart worden ist und was auch auf europäischer Ebene beschlossen worden ist", sagte Martin Schäfer, Sprecher des Auswärtigen Amts. "Wir sind noch nicht an einem Punkt, wo man sagen könnte, dass wir in unseren Bemühungen nachlassen können".

    Schwebende Hausverkäufe sinken unerwartet deutlich

    Die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe in den USA ist im August unerwartet deutlich um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Volkswirte hatten einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet nach einem Plus von 3,3 Prozent im Vormonat.