Gastbeitrag des Guidants-Experten Josef Graß

    • Trumps Steuergeschenke werden spätestens im 1. Quartal bzw. 2. Quartal 2019 nicht mehr die Effekte bringen, die
      ersten großen Marktplayer haben bereits im letzten Quartal die Analystenziele nicht mehr erreicht.
    • Verbrauchervertrauen Conference Bord US fällt im November weiter.
    • Neubauverkäufe in den USA fallen um über 8 %
    • Öl-Lagerbestände steigen trotz der nahenden Winterzeit an, zeigt dies eine schwächelnde Wirtschaft.
    • Inflation steigt in Europa auf 2,2 %
    • Extreme Verschuldung Chinas
    • Weicher oder harter Brexit – BoE Studie sieht bei einem „ungeordneten“ Brexit ein um 8 % einbrechendes BIP
    • Italien Regierungs- und Finanzierungskrise
    • Krise in der Ukraine
    • FED-, EZB Sitzungen und politisch positive Nachrichten sind nun wieder nur noch ein positives Tagesevent(nicht mehr),zumindest für die europäischen Börsen. Die amerikanischen können sich ein wenig davon abkoppeln, aber befinden sich in einer leicht kritischen Seitwärtsphase
    • Vorbörsliche und nachbörsliche Hochs werden zu Xetra Zeiten nicht mehr abgeholt

    Dies sind nur einige Faktoren, die auf der grob graduellen Ebene von mir als Analyst betrachtet werden.

    Interpretation
    Die oben genannten Krisen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren trüben das Gesamtbild an den internationalen Märkten ein.

    Die zyklischen Aktien befinden sich auf dem Rückzug, defensive Branchen gelangen immer mehr in den Fokus von Investoren.

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    S&P 500

    Da alles im Leben, insbesondere die Wirtschaft und die Indizes, in Zyklen ablaufen (einfachstes Beispiel ist unser eigenes Leben), muss die Frage gestellt werden: wo befinden sich die Märkte und die Wirtschaft im übergeordneten Zyklus (Aufschwung, Boom, Rezession, Depression) ?

    Im Aufschwung befinden wir uns nicht mehr. Die Hochs wurden erreicht und wir sind in einer Seitwärts-, bzw leichten Abschwungphase.

    Die Boomphase haben wir gesehen, befinden uns am oberen Ende bzw. an dem Punkt wo sie abnimmt, aber eine Rezession noch nicht begonnen hat.

    Interessant bei diesen ganzen Zyklen ist, dass Aufschwungphasen besser zu erkennen sind als nahende Rezessionen.

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    DAX

    Abschwungphasen sind schleichend, ungeordnet, mit tieferen Hochs bzw. einzelnen positiven Nachrichten und sind, da wir als Menschen eher die Gewinne sehen, auch psychologisch viel schwerer zu erkennen.

    Was mir derzeit fehlt ist mit einer extrem steigenden Volatilität, die Totalaufgabe. Dies wäre die beste aller Varianten, die erfolgen könnte.

    Die derzeitige Abschwung- /leichte Seitwärtsphase ist zermürbender und beinhaltet auch unter Berücksichtigung des immer weiter steigenden Computerhandels, eine lange bzw. längere Abschwung Phase, welche aber am Ende mit einer Totalaufgabe endet. Nur diese ist dann in den Anfängen wieder schwer erkennbar.

    Geopolitische und geowirtschaftliche Gedanken eines Analysten und Traders, der eine Vision hatte...

    Zertifikate von Vontobel
    Beispiel für einen interessanten Call von Vontobel: WKN VA79E4
    Knock Out: 10.580; Laufzeit: 15.02.2019, Hebel 17,79
    Call Turbo-Optionsschein auf DAX (6,690 € -13,00 %)

    Beispiel für einen Put von Vontobel: WKN VA9B4H
    Knock Out: 11.650,00, Laufzeit: 15.03.2019
    Put Turbo-Optionsschein auf DAX (4,560 € 29,18 %)

    Knock Out: 12.290,00, Laufzeit: 15.03.2019 WKN VA7PNQ
    Put Turbo-Optionsschein auf DAX (10,950 € 10,38 %)

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