Im Zuge des aktuellen Rebalancing des Ve-RI Listed Infrastructure (DE0009763342 [R] und DE000A0MKQN1 [I]) wurden insgesamt sechszehn der dreißig sich im Portfolio befindlichen Titel ausgetauscht.

Anteil an Eisenbahnunternehmen verdoppelt

Dabei kam es zu deutlichen Veränderungen in der Sektorverteilung. Die größten Zuwächse gab es bei Eisenbahnunternehmen. Hier verdoppelte sich der Anteil im Portfolio von 10 Prozent auf nun 20 Prozent. Aus diesem Sektor neu aufgenommen wurden die drei japanischen Unternehmen Kyushu Railway, Central Japan Railway, Keihan Holding sowie die US-amerikanische Union Pacific.

„Die Schiene gewinnt an Attraktivität. Unser regelbasiertes Aktienselektionsmodell reagiert auf die starken Veränderungen in der Bewertung und Marktdynamik im Transportbereich. Im Gegensatz dazu befindet sich aktuell kein Flughafenbetreiber in unserem Portfolio“, so Christian Riemann, zuständiger Fondsmanager des Ve-RI Listed Infrastructure.

Strikt regelbasiertes Vorgehen

Der Fonds investiert bewusst in Unternehmen aus dem Bereich Kerninfrastruktur. Darunter versteht man die Bereitstellung von Netzen zum Energie- und Rohstofftransport sowie zur Kommunikation, aber auch Betreiber von See- und Flughäfen, Mautstraßen, Tunneln und Brücken. Zur Selektion der Aktien verwendet das Fondsmanagement von La Française Asset Management das eigens entwickelte Aktienselektionsmodell, das rein systematisch vorgeht. Neben Quality- und Value-Bewertungen kommen dabei rein quantitative Kriterien zu Trendstabilität, Low Risk und Nachhaltigkeit (sogenannte ESG-Kriterien) zum Einsatz. Aus der Kombination dieser Kriterien ergibt sich ein Gesamtranking. Die 30 Top-Werte werden quartalsweise und gleichgewichtet in das Portfolio aufgenommen. Alle Werte sind hoch liquide, was dem Fonds die notwendige Flexibilität gibt.

Deutliche regionale Verschiebungen

Im ersten Quartal 2020 waren noch die USA mit einem Anteil von 30 Prozent, gefolgt von Kanada (27 Prozent) die am stärksten vertretenen Regionen im Fonds. Jetzt liegt der Schwerpunkt mit 30 Prozent klar auf Japan, dahinter Italien mit 23 Prozent. Die USA kommen nur noch auf 17 Prozent. Kanada teilt sich mit Spanien den vierten Platz mit jeweils 10 Prozent. „Die regionale Verschiebung in unserem Portfolio fällt diesmal sehr deutlich zugunsten von Asien aus. Amerika spielt aktuell nur eine Nebenrolle. Asien und Europa scheinen auf Basis unserer verwendeten Systematik deutlich attraktiver zu sein. Das weltweite Pandemiegeschehen und die Reaktion der Märkte haben demnach auch starke Auswirkungen auf die Bewertungen der Infrastrukturunternehmen“, folgert Christian Riemann.