Die Planung der privaten Altersvorsorge ist keine leichte Aufgabe. Speziell konzipierte Investmentfonds können ein Ausweg sein. Bei den Sauren-Zielvermögen-Fonds mit Lebenszyklusmodell werden aktienorientierte Portfoliobestandteile im Zeitablauf zugunsten defensiverer Portfoliobestandteile sukzessive abgebaut.

    „Die Rente ist sicher“ – an diesen berühmten Ausspruch des früheren Bundesarbeitsministers Norbert Blüm glaubt heute eigentlich niemand mehr. Die staatliche Altersvorsorge führt für viele Menschen geradewegs in die Altersarmut. Die private Altersvorsorge wird hingegen dadurch erschwert, dass sichere Geldanlagen kaum noch eine positive Rendite abwerfen. Wer in Aktien investiert, darf sich langfristig wohl über eine vergleichsweise hohe Rendite freuen, muss zwischenzeitlich aber auch längere Verlustphasen überstehen. Auf die richtige Mischung der unterschiedlichen Anlageklassen kommt es also an. Anleger, die diese Aufgabe nicht alleine meisten wollen, können in Investmentfonds investieren, die speziell für die private Altersvorsorge konzipiert wurden.

    Eine wichtige Rolle bei der Asset Allocation spielt das Lebensalter der Anleger. Steht die Rente bereits in wenigen Jahren vor der Tür, dann müssen riskante Anlageklassen wie Aktien untergewichtet werden und der Fokus liegt klar auf festverzinslichen Papieren. Jüngere Anleger können hingegen auch zwischenzeitlich größere Kurseinbrüche an den Aktienmärkten verkraften und deshalb einen höheren Aktienanteil wählen. Dieser Anlagephilosophie folgen auch die Sauren-Zielvermögen-Fonds mit Lebenszyklusmodell, bei denen aktienorientierte Portfoliobestandteile im Zeitablauf zugunsten defensiverer Portfoliobestandteile sukzessive abgebaut werden. Es handelt sich um breit diversifizierte Dachfonds, die mit einer Ausrichtung auf die Jahre 2020, 2030 und 2040 angeboten werden. Anleger können so in einen Fonds investieren, der möglichst genau auf den Beginn ihres eigenen Ruhestands abgestimmt ist.

    Das breit diversifizierte Portfolio der Sauren-Zielvermögen-Fonds ist u.a. in Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Immobilienfonds und Absolute-Return-Fonds sowie in Hedgefonds investiert. Darüber hinaus können auch Edelmetalle von den Fonds erworben werden. Mit Erreichen des Zielzeitpunkts des jeweiligen Fonds im Jahr 2020, 2030 oder 2040 wird das Portfolio als konservative Gesamtverwaltungslösung fortgeführt. Die Auswahl der Zielfonds für die Sauren-Zielvermögen-Fondserfolgt nach der personenbezogenen Anlagephilosophie des Hauses Sauren, bei denen weniger die einzelnen Fonds und mehr die Fähigkeiten der jeweiligen Fondsmanager im Fokus stehen. Bei der Analyse der erfolgversprechendsten Fondsmanager greift Sauren nach eigenen Angaben auf den Erfahrungsschatz aus über 5.000 Gesprächen mit Fondsmanagern zurück. Jährlich werden rund 400 Gespräche mit Fondsmanagern geführt, um die Qualität das ausgewählten Fondsmanager zu überwachen und fortlaufend neue attraktive Anlageideen zu generieren.

    Die Sauren Zielvermögen-Fonds mit der Ausrichtung auf die Jahre 2020 (WKN: A0MX7L) und 2030 (WKN: A0MX7M) eignen sich vor allem für ältere Anleger. Der Fonds „Sauren Zielvermögen 2040“ (WKN: A0MX7N), der vor allem für Anleger in ihrer ersten Lebenshälfte interessant sein dürfte, hat ein Fondsvolumen von 12,61 Mio. Euro und wird von Fondsmanager Eckhard Sauren verwaltet. Erträge werden thesauriert. Aktuell sind rund 60% des Fondsvermögens in offensive Anlageklassen wie Aktienfonds und Hedgefonds investiert, während 40% auf defensive Anlageformen wie Rentenfonds entfallen. Nach einem festgelegten Schema sinkt der Anteil des offensiven Portfolioanteils bis 2040 auf 10%, während der defensive Portfolioanteil von 40% auf 90% steigt.

    Beim Kauf eines Fondsanteils des Fonds „Sauren Zielvermögen 2040“ wird ein Ausgabeaufschlag von 5% erhoben. Die Fondsmanagementvergütung beträgt 0,5% p.a., die Vertriebsstellenvergütung 0,65% p.a. Außerdem wird eine Performance-Gebühr in Höhe von 10% ab einem Wertzuwachs von 3% pa. fällig. Dabei findet das sogenannte High-Watermark-Prinzip Anwendung. Eine Wertminderung oder eine Wertentwicklung unterhalb der Mindestperformance von 3% p.a. muss zunächst wieder aufgeholt werden, bevor die Performance-Gebühr Anwendung findet. Die Gebühr wird also nur fällig, wenn das Fondsvermögen auf neue Höchststände klettert und Erträge von mindestens 3% p.a. generiert werden.

    Seit seiner Auflage am 18. Februar 2008 hat der Sauren Zielvermögen 2040 einen Wertzuwachs von 40,8% (Stand: 10. Mai 2013) erzielt. In den vergangenen fünf Jahren (10. Mai 2008 bis 10. Mai 2013) wurde eine annualisierte Rendite von rund 6,7% p.a. verzeichnet, wobei der Ausgabeaufschlag in der Berechnung allerdings nicht berücksichtigt wurde.

    PortfolioJournal Tipp:

    Anleger können sich mit den Sauren-Zielvermögen-Fonds an einem breit diversifizierten Portfolio beteiligen, das u.a. Anteile an Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Immobilenfonds, Absolute-Return-Fonds und Hedgefonds enthält. Aktienorientierte Portfoliobestandteile werden im Zeitablauf zugunsten defensiverer Portfoliobestandteile abgebaut, wodurch sich der Fonds dem steigenden Lebensalter der Anleger anpasst.

    Autor: Oliver Baron

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