Einer der bekanntesten Valueinvestoren, Jeremy Grantham, hat eine klare Meinung zum Aktienmarkt. Dieser befindet sich seiner Meinung nach in einer epischen Blase, die vergleichbar ist mit der aus dem Jahr 1929 und 2000. Persönlich halte ich diese Einschätzung für maßlos übertrieben und halte es wie einige Strategen, die den Markt in einer „rationalen“ Blase sehen. Aktienmarktblasen sind eigentlich per Definition nicht rational. Das Wesen einer Übertreibung ist ja vielmehr, dass Anleger sich bei ihren Entscheidungen von den Fakten lösen. Seit Beginn der Pandemie gibt es aber eine Mischung an Umständen, die hohe Bewertungen bis zu einem gewissen Grad rechtfertigen.

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