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    US-Börsen - Abschläge

    Heute notieren die wichtigsten US-Aktienindizes im roten Terrain. So liegt der Dow Jones zur Stunde mit 0,24 % tiefer bei 15.936 Punkten. Auch der marktbreite S&P500 (-0,28 %) sowie die Tech-Börse Nasdaq100 (-0,24 %) verzeichnen Abschläge.

    Die Anleger zeigen sich derzeit insgesamt wenig wagemutig, deutliche, richtungsentscheidende Kursbewegungen dürften aller Voraussicht nach ausbleiben. Denn die Sorgenfalten der Marktteilnehmer bezüglich der künftigen US-Geldpolitik treten zunehmend hervor. Wenn der US-Kongress das Budget demnächst verabschiedet, steigt die Wahrscheinlichkeit des Taperings in der kommenden Woche. Die Fed könnte eine Drosselung bereits mit ihrer nächsten Zinsentscheidung ankündigen.

    US-Haushalt: Demokraten und Republikaner einigen sich auf Kompromiss

    In Washington haben sich die Verhandlungsführer von Senat und Repräsentantenhaus auf einen Entwurf für die staatliche Ausgabenpolitik in den Jahren 2014 und 2015 geeinigt. Der Entwurf sieht vor, die Staatsausgaben in den beiden Jahren auf jeweils rund 1 Bio. Dollar zu deckeln. Mit der Vereinbarung könnte ein am 15. Januar drohender Haushaltsnotstand vermieden werden. Dem Kompromiss müssen Senat und Repräsentantenhaus zustimmen.

    Europäer einigen sich auf Bankenunion

    Die EU-Finanzminister verständigten sich in Brüssel auf Eckpunkte eines gemeinsamen Regelwerks zur Abwicklung von maroden Banken. Künftig sollten für Bankenkrisen nicht mehr die Steuerzahler, sondern Aktionäre und Gläubiger einstehen und haften. Besonders umstritten war ein gemeinsamer EU-Abwicklungsfonds, der nun stufenweise aufgefüllt wird. Bei einem Sondertreffen am Mittwoch kommender Woche (18.12.) sollen die Details besiegelt werden.

    EADS umgarnt seine Aktionäre

    EADS will seine Aktionäre künftig mit einer stetig steigenden Dividende umgarnen. Die Ausschüttung sollte sich auf 30 bis 40 % des Nettogewinns belaufen, teilte das Unternehmen mit. Für das operative Geschäft hält das Management an seinen Zielen für das Jahr 2015 fest: Einmaleffekte und die Belastungen durch den neuen A350 herausgerechnet, soll der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte auf 10 % des Umsatzes steigen.

    Regulierung ist für deutsche Banken sehr teuer

    Die Umsetzung und Anwendung der bisher beschlossenen Regulierungen in der Finanzwirtschaft kostet deutsche Banken laut einer KPMG-Studie jedes Jahr 9 Mrd. Euro. Der größte Teil davon entfällt auf indirekte Kosten für eine bessere Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung.

    US-Immobilienmarkt überwindet Schwächephase

    Die wöchentlichen MBA-Hypothekenanträge in den USA sind in der vergangenen Woche um 1,0 % gestiegen. In der Woche zuvor war die Zahl der Antragstellungen noch um 12,8 % zurückgegangen.

    Microsoft: Xbox One verkauft sich wie geschnitten Brot

    Innerhalb der ersten 18 Tage wurden mehr als zwei Mio. Exemplare der neuen Xbox One verkauft, wie der Hersteller Microsoft mitteilte.

    Home Depot bekräftig mittelfristigen Ausblick

    Die Baumarktkette Home Depot hat ihren mittelfristigen Ausblick bestätigt. Im kommenden Jahr rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von 5 %. Dabei soll der operative Gewinn noch kräftiger wachsen und die Rendite um 0,7 % anheben. Außerdem will Home Depot Aktien im Wert von 5 Mrd. US-Dollar zurückkaufen. Ende 2014 und damit ein Jahr früher als geplant soll das langfristige operative Renditeziel von 12 % erreicht sein.

    Mastercard erhöht Quartalsdividende

    Der US-Kreditkartenkonzern Mastercard erhöht seine Quartalsdividende um 83 % auf 1,10 US-Dollar je Aktie. Außerdem will der Konzern eigene Aktien im Wert von 3,5 Mrd. US-Dollar zurückkaufen und einen Aktiensplit im Verhältnis 1 : 10 durchführen, was die Aktie optisch billiger macht.

    General Motors beendet Fertigung in Down Under

    Der US-Autobauer General Motors stampft die Produktion in Australien ein. Die unter dem Namen Holden firmierende australische Tochter werde 2017 aufgelöst, teilte GM mit. Dadurch fallen rund 2.900 Arbeitsplätze weg.

    Microsoft: Skype-Übernahme war rechtmäßig

    Die Übernahme von Skype durch Microsoft ist nach einem Urteil rechtlich zulässig. Der Zusammenschluss schränke weder den Wettbewerb auf dem Markt der Internet-Kommunikation für Privatkunden noch für Geschäftskunden ein, urteilte das EU-Gericht am Mittwoch in Luxemburg. Die Richter wiesen damit die Klage des IT-Konzerns Cisco und der italienischen Firma Messagenet ab.

    Neue Elefantenhochzeit im US-Pharmamarkt

    Die US-Apothekenkette CVS Caremark und der Pharmahändler Cardinal Health wollen fusionieren und ein Joint Venture zur Generika-Beschaffung gründen. Beiden Unternehmen ist auch Interesse am Stuttgarter Pharmahändler Celesio nachgesagt worden.

    SolarWorld kommt Altaktionären entgegen

    Der Solarkonzern SolarWorld bietet seinen Altaktionären nun doch ein Vorrecht für neue Aktien an. Anders als bisher geplant erhalten Bestandsaktionäre die Möglichkeit, in einem vorbörslichen Handel für Papiere des Konzerns zu bieten, bestätigte ein Sprecher. Hintergrund ist ein Vergleich mit Anlegern, die gegen das Rettungskonzept geklagt hatten.