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    US-Börsen - Uneinheitlich

    Die wichtigsten US-Indizes präsentieren sich in der ersten Handelsstunde tiefrot. So gibt der Dow Jones aktuell 0,49 % auf 15.772 Punkte nach, während die Tech-Börse Nasdaq 100 0,09 % leichter tendiert.

    Nach wie vor steht die Geldpolitik im Mittelpunkt der Gedankenspiele und Spekulationen an den Märkten. So hat in diesem Zusammenhang auch die überraschende Einigung auf einen Haushaltsentwurf in Washington nicht wirklich für Erleichterung gesorgt. Zwar steht nun eine Haushaltsblockade nicht mehr als drohendes Szenario ständig im Raum. Andererseits könnte die US-Notenbank vor dem Hintergrund der damit eingetretenen Planungssicherheit eher dazu geneigt sein, ihre Konjunkturhilfen alsbald zurückzufahren. Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten lassen dagegen diesbezüglich kaum Rückschlüsse zu. Insbesondere die Zahlen zu den Anträgen auf Arbeitslosenhilfe liegen deutlich über den Erwartungen. Klarheit über das weitere Vorgehen der Fed wird es frühestens in der kommenden Woche geben, wenn der Fed-Offenmarktausschuss zusammentritt.

    US-Einzelhandelsumsatz enttäuscht nicht

    Die Einzelhändler in den USA haben im November ihr Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,7 % steigern können, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Der Anstieg im November war der achte Anstieg in Folge. Experten hatten im Vorhinein ein Plus von 0,6 % vorhergesagt. Im Oktober hatten die Umsätze nach revidierten Daten um 0,6 % zumVormonat zugelegt.

    US-Importpreise sinken schwächer als erwartet

    Die Preise für importierte Güter in die USA sind im November im Vergleich zum Vormonat um 0,6 % gefallen. Volkswirte hatten einen Rückgang um 0,7 % erwartet. Im Vormonat waren die Preise ebenfalls um 0,6 % gesunken.

    USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen deutlich höher als prognostiziert

    Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA beliefen sich in der vergangenen Woche auf 368.000. Erwartet wurden 321.000 Anträge, nachdem im Vormonat lediglich 298.000 Menschen Arbeitslosenunterstützung begehrten. Die Zahle der Fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe erhöhte sich zugleich von 2,744 auf 2,791 Mio.

    Industrie in der Eurozone schrumpft

    Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Oktober überraschend um 1,1 % zum Vormonat gefallen, teilte Eurostat am Donnerstag mit. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,3 % erwartet. Bereits im Vormonat war die Produktion um revidiert 0,2 (0,5) % geschrumpft.

    JPMorgan steht vor weiterer Milliarden-Strafe

    Die US-Großbank JPMorgan muss eine weitere hohe Bußzahlung befürchten: Im Zusammenhang um den Milliardenbetrug des Börsenmaklers Bernhard Madoff soll das Institut fast zwei Mrd. US-Dollar als Strafe zahlen, berichtete die „New York Times“. Eine Einigung mit mehreren Behörden stehe kurz bevor. Die Ermittler werfen der Bank vor, Madoffs Schneeballsystem gedeckt und gegen Geldwäschegesetze verstoßen zu haben.

    Liberty Global an Ziggo aus den Niederlanden interessiert

    Das US-amerikanische Kabelunternehmen Liberty Global bereitet Kreisen zufolge ein neues Angebot für den niederländischen Konkurrenten Ziggo vor. Die Offerte könne noch in diesem Jahr kommen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Ziggo bestätigte entsprechende Gespräche mit Liberty Global.

    Air Canada - Rückschlag für Airbus

    Die Fluggesellschaft Air Canada kauft bei Boeing 61 Maschinen vom Typ 737 Max. Damit soll die alternde Airbus-Flotte nach und nach ersetzt werden. Nach Listenpreis hat die Bestellung einen Wert von 6,5 Mrd. US-Dollar, allerdings sind in der Branche zweistellige Rabatte üblich.

    Facebook steigt in den S&P 500 auf

    Facebook wird in den Auswahlindex S&P 500 aufgenommen. Die Aktien des Unternehmens sollen nach Börsenschluss am Freitag kommender Woche aufsteigen und dort die Titel von Teradyne ersetzen, teilte S&P Dow Jones am Mittwoch mit.

    American Airlines auf Shoppingtour

    American Airlines bestellt bei Bombardier und Embraer zusammen 90 Regionaljets, wie die drei Unternehmen am Donnerstag mitteilten. 60 Bestellungen entfallen auf die E175 des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer. Der kanadische Konkurrent Bombardier soll 30 Maschinen des Typs CRJ900 liefern. Zudem sicherte sich American Airlines Kaufoptionen für weitere 90 Embraer- und 40 Bombardier-Maschinen.

    GM und PSA richten ihre Allianz neu auf

    General Motors und der französische Autobauer Peugeot-Citroen stellen ihre Zusammenarbeit auf neue Füße. Anstatt weltweit zusammenzuarbeiten, konzentriert sich die Kooperation auf Europa. Zudem werden einige geplante gemeinsame Projekte nun doch nicht angegangen, andere kommen dagegen hinzu.

    Institute nehmen Wachstumsprognosen zurück

    Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gehen nun wieder von einem etwas geringeren Wachstum im kommenden Jahr aus. Während das RWI seine Prognose um 0,4 Punkte auf 1,4 % zurücknahm, korrigierte das IWH seine Vorhersage um 0,2 Punkte nach unten und geht nun für 2014 von einem Wachstum von 1,8 % aus.

    Ahten erwirtschaftet Primärüberschuss in Milliardenhöhe

    Griechenland hat in den ersten elf Monaten des Jahres nach Angaben des Finanzministeriums einen Primärüberschuss von 2,7 Mrd. Euro erzielt. Allerdings ist die Zinslast für den Schuldenberg nicht mit einbezogen.