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    Die Wichtigsten Meldungen am Nachmittag:

    US-Börsen behaupten sich

    Die US-Standardindizes können sich nach einem freundlichen Auftakt behaupten. Der Dow Jones Industrial notierte dabei erstmals über der 16.000-Punkte-Marke. Aktuell steigt der US-Leitindex auf um 0,24 % auf 16.0004 Punkte. Der Nasdaq tendiert hingegen etwas leichter bei 3.416 Punkten.

    Die Börsen werden im Grundsatz noch immer von der Aussicht auf eine weitere extrem lockere Geldpolitik der US-Notenbank getragen. Nach Ansicht des US-Ökonom und Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz könnte es sogar gut sein, dass die Geldpolitik in den USA noch bis in die nächste Dekade hinein locker bleiben wird, wie er dem „Handelsblatt“ sagte.

    Im Wochenverlauf dürfte zudem das Protokoll der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank frische Impulse für die Märkte liefern.

    Anleger ziehen massiv Geld aus den USA ab

    Im September haben Investoren per Saldo 106,8 Mrd. US-Dollar Kapital aus den USA abgezogen, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Im Vormonat waren lediglich (revidiert) 13,8 Mrd. Dollar abgeflossen. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren. Bei den langfristigen Kapitalzuflüssen ergab sich im September hingeben ein Zufluss von 25,5 Mrd. US-Dollar

    NAHB-Hausmarktindex sinkt überraschend

    Der NAHB-Hausmarktindex ist im November auf 54 Punkte gesunken. Bankvolkswirte hatten einen Wert von 56 Zählern erwartet. Im Vormonat lag der Indikator bei 55 Punkten. Der NAHB/Wells Fargo Housing Market Index gehört zu den wichtigen Frühindikatoren der USA und wird von der National Association of Home Builders (NAHB) veröffentlicht. Er spiegelt die Geschäftserwartungen von Bauunternehmen, die auf Einfamilienhäuser spezialisiert sind, wider.

    Steuerstreit: USA bedrängen Schweizer Banken

    Im Steuerstreit mit der Schweiz übt die US-Regierung weiterhin Druck auf Schweizer Banken aus. „In sechs Wochen läuft eine Frist ab, bis zu der sich die Institute im Steuerstreit mit den USA selbst anzeigen müssen“, sagte die stellvertretende US-Justizministerin Kathryn Keneally zur Schweizer „SonntagsZeitung“. „Wir wollen den Banken versichern, dass wir da sind, um mit ihnen zu sprechen und das Programm umzusetzen“.

    NSA-Affäre: Merkel stellt Freihandelsabkommen mit den USA zur Disposition

    Bundeskanzlerin Merkel hat von den USA erneut die Aufklärung der NSA-Spionageaffäre als Grundlage für den Aufbau neuen transatlantischen Vertrauens verlangt. Das Verhältnis zu den USA und die Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen „werden gegenwärtig ganz ohne Zweifel durch die im Raum stehenden Vorwürfe gegen die USA um millionenfache Erfassung von Daten auf eine Probe gestellt“, sagte Merkel in einer Regierungserklärung im Bundestag. Bei Verhandlungen wie über das Freihandelsabkommen gehe es auch immer um Vertrauen.

    Dubai Airshow: Boeing zieht Rekordaufträge an Land

    Die Luftfahrtmesse in Dubai hat sich für den Flugzeughersteller Boeing gelohnt. Emirates bestellte 150 Flugzeuge des neuen Typs 777X, mit der Option auf weitere 50. Qatar Airways orderte 50 Boeing 777X im Wert von 19 Mrd. US-Dollar. Etihad Airways bestellte 25 Einheiten. Boeing hat damit Aufträge im Volumen von fast 100 Mrd. US-Dollar für den 777X erhalten.

    JPMorganChase: Milliardenvergleich mit Investorengruppe

    Die Großbank JPMorganChase hat sich mit einer Investorengruppe, die während der Finanzkrise hypothekenbesicherte Wertpapiere gekauft haben, auf eine Entschädigungszahlung im Höhe von 4,5 Mrd. US-Dollar verständigt.

    US-Mobilfunktochter der Dt. Telekom sammelt 1,8 Mrd. Dollar ein

    T-Mobile USA hat mit dem Verkauf neuer Aktien unterm Strich rund 1,8 Mrd US-Dollar eingenommen. Die Mittel sollen für den Ausbau des Handynetzes eingesetzt werden

    Sony reüssiert in den USA mit Playstation

    Der japanische Elektronikkonzern Sony hat von seiner neuen Spielkonsole, der Playstation 4, einen Tag nach dem Start in den USA und Kanada bereits mehr als eine Million Exemplare verkauft.

    Tyson Foods übertrifft Erwartungen

    Der US-Lebensmittelkonzern Tyson Foods übertrifft im abgelaufenen Geschäftsquartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,70 US-Dollar die Analystenschätzungen um 2 Cent. Der Umsatz belief sich auf 8,89 Mrd. US-Dollar, was jedoch unter den Prognosen der Wall Street liegt.