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    US-Börsen geraten in Mitleidenschaft

    An der US-Börsen greift die Angst um sich, dass sich der Government Shutdown und die Auseinandersetzung um den US-Haushalt negativ auf die heimische Wirtschaft niederschlägt. Außerdem haben Republikaner und Demokraten viel Vertrauen verspielt. Nach wie vor steht nämlich auch eine Einigung um die Anhebung der Schuldenobergrenze im Raum. Hier wäre ein Scheitern der Verhandlungen mit unabsehbaren Folgen verbunden.

    Der Dow Jones-Index verliert aktuell 0,75 % auf 15.068 Punkte. Der breiter gefasste S&P500 gibt 0,65 %. Die Tech-Börse Nasdaq100 fällt zur Stunde um 0,41 %.

    ADP-Bericht zum US-Arbeitsmarkt enttäuscht

    In den USA sind laut dem ADP-Bericht im September 166.000 Stellen geschaffen worden, erwartet wurde ein Plus von 178.000. Der August war im Rückblick schlechter gelaufen als ursprünglich berichtet. Statt 176.000 entstanden tatsächlich nur 159.000 neue Arbeitsplätze.

    Italien: Regierungskrise vorerst abgewendet

    Der italienische Senat hat Ministerpräsident Letta das Vertrauen ausgesprochen. In einer Abstimmung votierte eine klare Mehrheit für den Regierungschef. Zuvor hatte der frühere Regierungschef Berlusconi einen Schwenk vollzogen und erklärt, dass seine Partei PdL den Ministerpräsidenten nun doch unterstützen werde. Ursprünglich hatte Berlusconi Neuwahlen gefordert. Am Samstag hatte er den Rückzug aller fünf PdL-Minister aus dem Kabinett durchgesetzt. Dies hatte in seiner Partei jedoch zu Kritik geführt. Mehrere PdL-Senatoren hatten heute angekündigt, in der Abstimmung für Letta zu stimmen.

    EZB behält Leitzinsniveau unverändert bei

    Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine Geldpolitik unverändert gelassen. Wie die EZB mitteilte, bleibt der Leitzins bei 0,50 Prozent. Auch den Spitzenrefinanzierungssatz und den Einlagensatz beließ die EZB unverändert bei 1,00 bzw. null Prozent.

    EZB-Präsident Draghi hat den Niedrigzinsausblick der Notenbank bekräftigt. Die EZB rechne damit, dass die Zinsen so niedrig wie derzeit blieben oder sogar noch weiter sinken würden, bemerkte Draghi auf der EZB-Pressekonferenz. Dieser Zinsausblick sei abhängig von einem anhaltend niedrigen mittelfristigen Inflationsdruck.

    Mit Blick auf den wirtschaftlichen Zustand in der Eurozone sagte Draghi: „Die Eurozone und der Euro sind heute widerstandsfähiger als vor einigen Jahren“. Die insgesamt bessere Lage des Währungsraums erklärte Draghi unter anderem mit politischen Fortschritten und der Zusage der EZB, den Krisenstaaten unter Bedingungen notfalls durch unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen unter die Arme zu greifen.

    Kraft Foods erhöht Ausschüttung

    Die Aktionäre dürfen sich freuen: Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat eine Erhöhung der Quartalsdividende um 5 % auf 0,525 US-Dollar je Aktie angekündigt.

    Empire State Buildung lockt nur wenige Anleger hinterm Ofen hervor

    Der Ausgabepreis für Anteilsscheine für das Empire State Building sowie weiteren Immobilien im Großraum New York City lag am unteren Ende der anvisierten Spanne. Die Einnahmen liegen damit bei 929,5 Millionen US-Dollar. Erhofft hatten sich die Initiatoren 1,1 Milliarden Dollar.

    KPN: Aktionäre beschließen Verkauf ihrer E-Plus-Anteile

    Die Anteilseigner des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN haben der Verkauf ihrer E-Plus-Anteile an Telefonica Deutschland zugestimmt. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, votierten die Anteilseigner mit großer Mehrheit für den Verkauf. Zuvor hatte auch der mexikanische Großaktionär America Movil seinen Widerstand aufgegeben und seine Zustimmung für die aufgestockte Offerte angekündigt. KPN hatte den insgesamt 8,1 Milliarden Euro schweren Verkauf im Juli angekündigt.