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    DAX - Gute Vorgaben aus den USA

    In den USA schloss der Dow Jones am Donnerstag erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 16.000 Punkten. (Schlussstand: 16.009,99; +0,69 %). Als Kurstreiber diente laut Händlern die überraschend stark gefallenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Zudem kristallisiert es sich immer mehr heraus, dass Janet Yellen Ben Bernanke an der Fed-Spitze nachfolgt. Gestern stimmte auch der Bankenausschuss des US-Senats mehrheitlich für Yellen, die für eine geldpolitische Kontinuität steht.

    Der deutsche Leitindex Dax gab im Donnerstagshandel minimal nach. Die gute Entwicklung der New Yorker Börsen dürfte den deutschen Aktienmarkt zum Auftakt unterstützen. L&S taxiert den Dax aktuell mit 0,22 % bei 9.216 Punkten im positiven Terrain.

    Der Euro zieht am Morgen etwas an, aktuell um 0,06 % auf 1,3487 US-Dollar. Heute veröffentlicht das Ifo-Institut wird sein viel beachtetes Geschäftsklima. Nach der leichten Eintrübung im Vormonat rechnen Ökonomen mit einer Aufhellung. Die Voraussetzungen dafür sind recht gut: Am Donnerstag war der Einkaufsmanagerindex, eine Umfrage unter deutschen Unternehmensentscheidern, spürbar gestiegen.

    Deutschland: Wirtschaft wächst im 3. Quartal wie erwartet

    Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um 0,3 % zum Vorquartal. Die Statistiker bestätigten damit ihre erste Schätzung von Mitte November. Im 2. Quartal hatte der Zuwachs mit 0,7 % noch spürbar höher gelegen.

    Zustimmung der Deutschen zu einer Großen Koalition schwindet

    Einer Umfrage zufolge lässt die Zustimmung der Deutschen für eine große Koalition deutlich nach. Im aktuellen „ARD-Deutschlandtrend“ sprechen sich 55 % der Befragten für ein Bündnis von CDU, CSU und SPD aus. Anfang Oktober waren es jedoch noch 66 %. Aus Sicht von 32 % wäre Schwarz-Grün gut für das Land. Das sind 5 Punkte weniger als Anfang Oktober.

    Griechenland: Samaras will die Euro-Länder erneut um Hilfe anflehen

    Griechenland will die Euro-Länder offenbar um Erleichterungen beim Schuldenabbau bitten. Die SZ berichtet, darüber wolle Ministerpräsident Samaras heute mit Bundeskanzlerin Merkel sprechen. Athen hofft demnach auf niedrigere Zinsen oder längere Tilgungsfristen.

    Am Donnerstag hat die Troika aus ihre Verhandlungen in Athen abgebrochen. Streitpunkte sind der Haushalt für das kommende Jahr, die noch ausstehenden Privatisierungen und der Bürokratieabbau.

    Conti zeigt sich noch optimistischer

    Der Autozulieferer Continental zieht sein Wachstumsziel für das Geschäft mit Autoelektronik vor. „Die Dynamik bei Fahrerassistenzsystemen hält an, das Geschäft explodiert regelrecht', sagte Vorstandsmitglied Jourdan dem „Handelsblatt“. „Deshalb rechne ich damit, dass wir bereits 2016 statt bisher 2020 mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz mit Fahrerassistenzsystem machen können“.

    BMW meldet stärkere Nachfrage nach dem i3

    Der Autohersteller BMW bereitet sich nur wenige Tage nach dem Verkaufsstart des Elektrofahrzeugs i3 auf eine stärkere Nachfrage vor. Nach Informationen der „Welt“ sollen die Produktionskapazitäten für Kohlefasern in einem Werk im US-Bundesstaat Washington verdoppelt werden.

    Commerzbank macht Fortschritte

    Die Commerzbank kommt laut einem Bericht des „Manager-Magazins“ beim Abbau ihrer sog. Non Core Assets (NCA) deutlich schneller voran als gedacht. Das Institut bereite zurzeit größere Verkäufe aus der Abwicklungseinheit vor, in der die Bank ihre gewerblichen Immobilienfinanzierungen, Schiffskredite und Staatspapiere gebündelt hat, meldet das Magazin unter Berufung auf Finanzkreise.

    Deutsche Unternehmen „massiv“ durch Wirtschaftsspionage bedroht

    Michael Hange, Präsident des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hat deutsche Unternehmen vor einer "massiven Bedrohung" durch Wirtschaftsspionage und Sabotage gewarnt. Der hohe Einsatz finanzieller Mittel durch US-Dienste bedrohe Unternehmen, Behörden und Bürger, sagte er der „FAZ“.

    Bericht: Union und SPD wollen Luftverkehrssteuer abschaffen

    Medienberichten zufolge wollen Union und SPD die Luftverkehrssteuer auf Flugtickets abschaffen. In einem Papier der Arbeitsgruppe Verkehr heißt es demnach: „Die Luftverkehrssteuer werden wir in dieser Legislaturperiode abschaffen, ohne die Erhöhung der Investitionsmittel für die Verkehrsinfrastruktur zu gefährden.“

    Samsung muss hohe Strafe an Apple zahlen

    Der Elektronik-Konzern Samsung muss im Patent-Verfahren mit Apple 290 Mio. US-Dollar Strafe zahlen. Diese Summe legte ein Gericht im kalifornischen San José fest. Die Geschworenen sahen es damals als erwiesen an, dass Samsung zentrale Design- und Technik-Elemente von Apple-Geräten widerrechtlich kopiert habe.

    Tui-Großaktionär Fredriksen will Anteile offenbar ausweiten

    Einem Medienbericht zufolge will Tui-Großaktionär John Fredriksen seinen Anteil auf mehr als 20 % aufstocken. Dazu wolle er seinen kompletten Anteil an TUI Travel verkaufen und dafür dann einen 3,2 %-Anteil an TUI erwerben, heißt es.