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Tokio (Godmode-Trader.de) - Der Außenhandel bleibt einer der wichtigsten Treiber für die japanische Konjunktur. Die Steigerung beim Exportvolumen von 14,9 Prozent im vergangenen Monat kann zwar die hohen Erwartungen der Ökonomen nicht erfüllen - Experten hatten einen noch stärken Anstieg um 16,0 Prozent erwartet. Doch stellt dies den stärksten Anstieg seit Anfang 2015 und zugleich sechsten Zuwachs in Folge dar. Das Wachstum der Ausfuhren gewann wieder an Schwung, nachdem das Plus im April nur 7,5 Prozent betragen hatte.

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Der starke Exportzuwachs hat mehrere Gründe: Erstens war der Vergleichsmonat des Vorjahres bei den Ausfuhren schwächer. Vor allem aber zog die Nachfrage nach japanischen Produkten aus China, den USA und Europa deutlich an. Bei den Ausfuhren nach China etwa meldete die Regierung einen Zuwachs um 23,9 Prozent. Nicht zuletzt gewinnt Japans Exportwirtschaft dank des schwachen Yen an Schwung.

Bei den Importen kam es im Mai zu einem Anstieg im Jahresvergleich um 17,8 Prozent. Dadurch verringerte sich der Überschuss in der Handelsbilanz auf saisonbereinigt 133,8 Milliarden Yen. Volkswirte hatten im Schnitt 345,5 Milliarden Yen erwartet.