• Kakao - ISIN: XC0005705816
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Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Die jüngsten Daten zur Kakaoverarbeitung im dritten Quartal zeichnen ein Bild uneinheitlicher Nachfragedynamik. In Nordamerika war in den letzten Jahren im dritten Quartal – dem absolut stärksten in Vorbereitung auf die Weihnachtssaison – jeweils ein Anstieg der Vermahlung zu verzeichnen gewesen. In diesem Jahr jedoch blieb sie mit 119.000 Tonnen sieben Prozent hinter dem Vorjahr zurück, wie Commerzbank-Analystin Michaela Kuhl im „TagesInfo Rohstoffe“ schreibt.

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In Europa habe die Verarbeitung im Vergleich mit dem Vorjahresquartal bei rund 363.000 Tonnen stagniert, habe sich aber von dem schwachen zweiten Quartal erholen können. Absolut sei sogar die vierthöchste jemals für ein Quartal gemeldete Menge verarbeitet worden. Allerdings setze sich der Trend zur Verarbeitung abseits der klassischen Verbrauchsregionen fort, heißt es weiter.

„So wurden in Asien mit 225.000 Tonnen 14,7 Prozent mehr Kakao als vor einem Jahr verarbeitet. Seit Ende 2015 waren die Veränderungen nun immer positiv gewesen, häufig war die Wachstumsrate gegenüber Vorjahr zweistellig. Die Verarbeitung verschiebt sich auch verstärkt in die Produzentenländer selbst, von denen die größten in Westafrika liegen. Laut Internationaler Kakaoorganisation war ihr Anteil an der weltweiten Verarbeitung in der beendeten Saison 2018/19 mit 47 Prozent so hoch wie noch nie“, so Kuhl.

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