Es wird viel über die Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken berichtet. Was die Maßnahmen für eine Bedeutung haben, wird häufig nicht mehr beleuchtet. So hören wir etwa davon, dass die Notenbank jeden Tag hunderte Milliarden zur Verfügung stellt, aber nicht wieso, wie viel von dem Geld gebraucht wird usw. Die US-Notenbank und EZB waren die ersten, die die Geldschleusen richtig weit öffneten. Noch vor neuen Anleihekäufen wurde Banken quasi unbegrenzte Liquidität zugesichert. Die US-Notenbank begann mit 500 Mrd. Tranchen. Inzwischen ist klar, dass das keine Übertreibung war. Nicht jeder letzte Dollar wird nachgefragt. Zwischen dem 3. und 17. März fragten Banken allerdings im Durchschnitt jeden Tag 165 Mrd. nach (Grafik 1). An einzelnen Tagen waren es mehr als 200 Mrd. Der aktuelle Rekord wurde am 12. März mit 351 Mrd. aufgestellt.

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