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Sieht man sich einige konjunkturelle Entwicklungen in Deutschland und Europa an, dann kann es einem schon mulmig werden. Nehmen wir etwa Deutschlands Schlüsselindustrie, die Automobilbranche, von der nach Angaben der Bundesregierung jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland mehr oder weniger stark abhängt.

Die folgende Grafik zeigt die Verkaufszahlen der deutschen Autohersteller seit dem Jahr 2000. Wie unschwer zu erkennen ist, haben die Daten im Sommer 2019 das Krisentief des Jahres 2009 wieder erreicht.

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Zeitgleich brechen im Maschinenbau und im verarbeitende Gewerbe die Auftragszahlen weg. Hier wurde zuletzt ein Rückgang von 5,6 Prozent im Vorjahresvergleich gemeldet.

Teile Deutschlands befinden sich bereits in einer Rezession. Den Südwesten trifft es besonders hart. Auch im Osten sind die guten Zeiten vorbei.

Und auch die Einkaufsmanager sind folgerichtig so pessimistisch wie lange nicht mehr.

Alles keine guten Nachrichten. Doch der Reigen geht noch weiter:

Zeitgleich gerät die Europäische Zentralbank offenbar immer mehr in Panik und sah sich jüngst gezwungen, die Zinsen noch weiter in negatives Terrain zu schleusen. Unterdessen werfen europaweit vierstellige Milliardenbeträge an Staatsanleihen negative „Renditen“ ab…

Es gäbe also genügend Baustellen, die jede für sich genommen bedeutend genug wären, die mediale Aufmerksamkeit vollständig zu binden.

Doch all die wirklichen Krisenherde scheinen derzeit niemanden zu kümmern. Im Land der Dichter und Denker gibt es nur noch ein Thema:

Wie besiegen wir den in Kürze alles verschlingenden Klimawandel?

Dass die Diskussion darüber allmählich paranoide Züge annimmt, hat nicht zuletzt der jüngste hasserfüllte Auftritt der „Klimaheiligen“ Greta Thunberg auf dem Weltklimagipfel in New York gezeigt. Das folgende Video sollten Sie sich nicht entgehen lassen…

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Quelle: Youtube

Eine sehr bemerkenswerte Entwicklung wird in der allgemeinen Panik jedoch vollkommen unterschlagen – oder wird sie womöglich absichtlich „übersehen“?

Tatsache ist: Der Stanford-Professor Patrick Frank hat in einer Studie nachgewiesen, dass alle Klimamodelle vollkommen wertlos sind.

Ein Zitat dazu aus dem folgenden Beitrag:

„Die Arbeit von Frank „Propagation of Error in the Reliability of Global Air Temperature Projections”, (…) ist ein vollständiges Zerstörungswerk, das von Klimamodellen, von Vorhersagen der Entwicklung der Temperatur und des Klimas und von der Lüge, CO2 habe einen Einfluss auf das Klima, sei das, was das Klima „menschengemacht“ mache, nichts übrig lässt, überhaupt nichts“.

Die Kurzzusammenfassung der Studie lautet folgendermaßen:

  • Klimawandelmodelle können die Erdtemperatur nicht vorhersagen.
  • Alle Berechnungen der Temperaturentwicklung sind falsch.
  • Alle Aussagen, die über den Einfluss von CO2 auf das Klima gemacht werden, sind damit bedeutungslos.
  • Ein Effekt von CO2 auf das Klima könnte selbst dann, wenn es ihn gäbe, nicht nachgewiesen werden.
  • Schon der Fehler in der Modellierung der Langwellen-Strahlung, die von Wolken auf die Erde reflektiert wird, ist um das 114fache größer als der Effekt den CO2 auf das Klima haben soll.

Man sollte erwarten, dass solche Forschungsergebnissse einige Resonanz finden. Immerhin zählt die Stanford-Universität weltweit zu den angesehensten wissenschaftlichen Institutionen. Umso mehr verwundert es, dass die Erkenntnisse von Professor Frank im deutschen Blätterwald nicht nur nicht angemessen gewürdigt, sondern nahezu vollständig verschwiegen werden.

Dabei könnten die Aussagen auch ohne naturwissenschaftliche Ausbildung helfen, die tatsächliche Bedrohung durch den Klimawandel einzuordnen. Viel würde vermutlich nicht übrigbleiben von der Mega-Katastrophe, die angeblich unmittelbar vor unserer Tür steht, wie auch ein Blick auf die folgenden sehr langfristigen Klima- und Temperatur-Abbildungen erahnen lässt.

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Wer sich die Grafiken vorurteilsfrei ansieht, den beschleicht der Verdacht, dass es sich bei der aktuellen Klimahysterie um einen Sturm im Wasserglas handeln könnte, der ganz anderen Zielen dient als der „Rettung des Klimas“.

Unter anderem zeigen die Grafiken etwa, dass die Schlussfolgerung, eine höhere CO2-Konzentration führe automatisch zu einer Erhöhung der Erdtemperatur in der derzeit fortwährend vorgetragenen Form nicht haltbar ist.

Doch anstatt die Diskussion zu versachlichen, wird tagaus tagein aus allen Rohren auf das „Klimamonster“ gefeuert, das unseren Planteten demnächst angeblich heimsuchen wird. Insbesondere die Deutschen ergötzen sich förmlich an ihrer ureigensten "German Angst".

Im folgenden Beitrag heißt es dazu:

„Weltuntergangszenarien werden in keinem Land der Welt ernster genommen als in Deutschland, und die typische deutsche Reaktion ist ein Bündel von Maßnahmen, die allesamt tief in den Lebensstil der Bürger und in ihre individuellen Freiheitsrechte eingreifen und totalitäres Denken offenbaren (1933: „niemand hat das Recht, erbkranke Kinder in die Welt zu setzen“, heute: „niemand hat das Recht, sein CO2-Budget zu überschreiten, jeden Tag Fleisch zu essen, einen SUV zu fahren, zweimal im Jahr in Urlaub zu fliegen …“).

Nehmen wir aber einmal an, die vielen Forderungen von Verboten und Appelle an Verzicht, die in Deutschland derzeit landauf, landab laut werden, würden erfüllt – was würde das bewirken? Selbst wenn in Deutschland morgen alle Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren stillgelegt, alle Inlandsflüge und der Verzehr von Fleisch und Wurst verboten und sämtliche Industriebetriebe dicht gemacht würden – am Ausstoß von Treibhausgasen würde das im Weltmaßstab praktisch nichts ändern. Die EU ist für gerade mal etwa neun, Deutschland für 2,2 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Das typische Argument „aber einer muss anfangen, dann ziehen die anderen nach“ verfängt nicht, denn ein Deutschland, in dem Industrie und Freiheit am Boden liegen, wäre sicher kein Vorbild, das für andere Länder attraktiv wäre. Im Gegenteil, es wäre ein abschreckendes Beispiel und damit nicht nur unwirksam, sondern erst recht kontraproduktiv für das Erreichen des 1,5 Grad-Ziels.

Dabei stehen mögliche Lösungen im Grunde offen wie Scheunentore in der Landschaft, gerade auch aus dem Blickwinkel des Standorts Deutschland betrachtet. Dazu heißt es im gerade verlinkten Beitrag:

„Statt verbissen über Verzicht und Verbote nachzudenken, die allenfalls negative globale Effekte haben, sollte Deutschland sich auf die Tugenden besinnen, für die es international hochgeschätzt und bewundert wird und denen das Land seinen Wohlstand verdankt: Erfindergeist und Innovationskraft. Neue Technologien und Know-how, nicht Verzicht und Verbote, sind weltweit nachgefragt und dürften uns aus der Hand gerissen werden.

Der Traum der deutschen Ökoromantiker von einem sozialistischen Arkadien, in dem nur noch vergesellschaftete Elektromobile leise säuselnd entschleunigt durch die Lande gleiten, kein Kondensstreifen mehr den blauen Himmel durchteilt, wo Permakulturgartenstädte uns das ganze Jahr mit wohlschmeckenden Nahrungsmitteln versorgen – Avocados, Kaffeebohnen und Goji-Beeren eingeschlossen – und alle vom gesicherten Grundeinkommen leben, ohne dass irgendwo noch ein Industrieprodukt gefertigt wird, von einem Land, in dem es weder Pharma-, Chemie und Aluminiumhersteller noch Pflanzenschutzmittel noch Niederlassungen internationaler Großkonzerne gibt, wird sich nicht erfüllen.

Könnte es sein, dass die FFF und ihre erwachsenen Unterstützer völlig unterschätzen, was ihre Träume und Ideen in einer Industrieregion wie Europa anrichten können? Der Firnis der Zivilisation ist sehr dünn und die Versorgung von 500 Millionen EU-Bürgern mit Energie und Lebensmitteln ist eine unfassbar erstaunliche zivilisatorische Leistung. Diese Lieferketten einfach zu unterbrechen und die Versorgung einer Großstadt wie Hamburg mit Lastenfahrrädern betreiben zu wollen (Strategiepapier der Hamburger Grünen), macht fassungslos“.

(…)

Wir können nicht verhindern, dass China und Indien im kommenden Jahrzehnt tausende neue Kohlekraftwerke bauen werden, aber wir könnten sie mit unserem Know-how effizienter und weniger umweltschädlich machen. Wir könnten Methoden entwickeln und weltweit anbieten, das CO₂ aus den Abgasen zu binden. Dasselbe gilt für den Einsatz von Gaskraftwerken“.

(…)

„Das alles erfordert vor allem eines: keine quasi-religiösen Debatten, keine Bekenntniskultur und keine Panikmache. Gefordert sind rationale Reaktionen auf ein Problem und rationale, nicht gefühlsmäßig begründete Lösungen.

Denn das ist die traurige Wahrheit und Erfahrung der letzten 300 Jahre quasi-religiöser oder vorgeblich wissenschaftlicher Bewegungen: An „Bewegungen“ und deren Ideen, die allesamt glaubten, die einzig wahre Wahrheit zu vertreten, sind schon viel zu viele Menschen zugrunde gegangen“.

Hier der vollständige Artikel...

Warum also sehen wir in der Klimafrage dieses eklatante Ungleichgewicht in der medialen Berichterstattung? Warum werden wichtige Informationen und mögliche Lösungswege systematisch unterschlagen - und warum wird das Thema derart hochgekocht, wird jeder noch so kleine Zweifel als Ding der Unmöglichkeit verteufelt, dass Kritiker davon förmlich erschlagen werden?

Kontra-Anleger wissen: In solchen Fällen ist ausnahmslos IMMER etwas faul. Denn die Masse wird sich stets bereitwillig ganz besonders für diejenigen Themen ereifern, die vergleichsweise bedeutungslos sind. Der Klimawandel ist in diesem Zusammenhang ein Paradebeispiel.

Das wirft mehrere Fragen auf:

Will man die Menschen mit der Klimakeule womöglich von den wirklich bedeutenden Problemen ablenken?

Will man die Bürger zur Rettung des erkennbar in größten Schwierigkeiten steckenden Geldsystems auf enorme Zusatzsteuern vorbereiten, Stichwort Klimaabgabe?

Oder geht es um etwas ganz anderes? Will man uns mit der immer weiter um sich greifenden Klimahysterie womöglich in eine bestimmte politische Richtung lenken und auf „schwere See“ einstimmen?

Wir erinnern in diesem Zusammenhang an ein Zitat von Wolfgang Schäuble, der schon vor einigen Jahren in einer Phoenix-Talkrunde im Beisein von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt den bemerkenswerten Satz geprägt hatte, dass zur Durchsetzung großer Veränderungen eine schwere Krise äußerst hilfreich sei.

Hier nachzusehen…

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Quelle: Youtube

Nun ist es ja längst kein Geheimnis mehr, dass die Möglichkeit einer schweren Krise mittlerweile viel mehr ist als das Hirngespinst einiger durchgeknallter Crashpropheten.

Dass diese Bedrohung im Unterschied zum Klimawandel tatsächlich sehr real ist, belegen zahllose Entwicklungen in unserem Geldsystem. Nicht zuletzt ist dabei an den jüngsten „Feuerwehreinsatz“ der US-Notenbank zu denken, der mit einer Geldspritze für den US-Kapitalmarkt in Höhe von 1,15 Billionen US-Dollar einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat. Ernst Wolff („Weltmacht IWF“) beleuchtet das Ereignis im folgenden lesenswerten Beitrag…

Auszug:

„Die Ausweitung der Eingriffe auf fast drei Wochen zeigt mehr als deutlich, dass es sich hier nicht um einen Bagatelleinsatz handelt, sondern dass die FED wegen einer drohenden Katastrophe zu einem Großeinsatz ausrücken muss. Zu den genauen Ursachen der Entwicklung lassen sich zurzeit nur Vermutungen anstellen.

Die mangelnde Nachfrage nach Staatsanleihen deutet jedenfalls auf einen Markt hin, auf dem die Alarmzeichen schon seit einiger Zeit blinken. Seit Jahresbeginn ist der Gesamtwert der globalen negativ verzinsten Staatsanleihen von $ 8,3 Billionen auf $ 17 Billionen gestiegen – eine Fieberkurve, die das weltweite Finanzsystem in seiner gesamten Geschichte noch nicht erlebt hat.

Außerdem zeigt sich immer deutlicher, dass Investoren nach einer Fortsetzung der Politik des billigen Geldes lechzen und dass die in den letzten drei Jahren versuchte Rückkehr der Federal Reserve von ihrer ultralockeren zu einer normalen Geldpolitik gescheitert ist.

Vor allem aber beweist die Tatsache, dass die Verantwortlichen der FED von den Ereignissen der vergangenen Woche überrascht wurden, dass der Repo-Markt inzwischen nicht mehr von ihnen kontrolliert wird, sondern eine Eigendynamik entwickelt hat, auf die sie nur noch mit Notmaßnahmen reagieren können“.

Fest steht: Sollte auch nur eine der drei zuletzt genannten Fragen zutreffen, was wir im Moment ja nur vermuten können, dann hat der landauf, landab grassierende Klimawahnsinn politisch gesehen mit einem Aspekt garantiert überhaupt nichts zu tun:

Mit dem Klima…

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Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.