Das EU-Parlament hat in dieser Woche den „Klimanotstand“ ausgerufen. Endlich, möchte man hinzufügen: Die Politik mit dem Martinshorn (Tatü-Tata!) kommt gerade noch rechtzeitig, denn glaubt man den Vorhersagen, dann zeichnet sich für die Vereinigten Staaten und Europa ein Jahrhundertwinter ab:

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In den USA geht in diesen Tagen ein außergewöhnlich kalter November zu Ende. Schon der Oktober war außerordentlich ungemütlich. Indizien deuten jetzt darauf hin, dass dem Land ein Rekordwinter mit sibirischen Temperaturen und enormen Schneemengen bevorsteht. Massive Schneefälle sind sogar für die Sonnenstaaten Arizona, Texas, New Mexiko und Kalifornien angekündigt.

Auch in Schottland erwarten Meteorologen den strengsten Winter seit mindestens zehn Jahren. Ursache könnte ein solares Minimum mit geringer Sonneneinstrahlung sein, das zuletzt im 17. Jahrhundert eine kleine Eiszeit ausgelöst hatte. Die Folge waren Missernten und Hungersnöte in der gesamten nördlichen Hemisphäre.

Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommt der US-amerikanische Zyklenforscher Martin Armstrong. Demnach sollten sich die Menschen in den kommenden Jahren auf deutlich sinkende Temperaturen einstellen. Dies werde endlich auch die von den Klimarettern ersehnte Reduktion der Bevölkerung bewirken.

Da soll nochmal einer sagen, es gebe keinen Klimawandel und er sei zu nichts zu gebrauchen…

Der vor einigen Jahren verstorbene unabhängige Querdenker Roland Baader hat zu dem Thema schon im Jahr 2011 übrigens den folgenden Satz geprägt:

„Die ökologischen Horrorszenarien sind Quasireligionen, mit denen die Menschen erpresst und im Dienste der Macht in Angst und Schrecken versetzt werden sollen“.

Aber, aber. Wer wird denn gleich das Schlimmste befürchten?! Unsere mit unendlicher Weisheit und enormem Weitblick gesegneten Politiker meinen es doch nur gut mit uns.

Sagen sie doch andauernd…

Sollte uns Roland Baader dort oben zuhören, dann wollen wir ihm zurufen, dass der von der EU lautstark beklagte Klimawandel doch auch sein Gutes hat:

Endlich haben die Menschen wieder Aussichten auf weiße Weihnachten!

Das sind doch tolle Perspektiven in diesen bewegten Zeiten.

Oder haben wir da etwas falsch verstanden?

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Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.