Der Metallsektor hat sich in den vergangenen Jahren als klarer Underperformer dargestellt. Dies hat auch Klöckner im Verlauf 2011 ausgehend von ca. 25 Euro massiv nach unten gedrückt bevor ein Tief in 2012 bei nur noch 6,50 Euro markiert wurde. Langsam etabliert sich hier aber eine sehr umfassende Bodenbildung die noch einiges an Potenzial verspricht.

Die erste große Erholung scheiterte bei Klöckner knapp unterhalb einer bei 12,18 Euro liegenden Widerstandszone und wurde bis Juni 2013 nochmals verkauft. Die Notierungen schaffen es nun aber, sich bereits erheblich oberhalb der 6,50 Euro zu stabilisieren und ein höheres Tief auch mittelfristig zu markieren. Dies deutet auf die Möglichkeit einer Trendwende hin wobei diese erst nachhaltig greift, wenn es auch auf ein höheres Hoch hinausgeht. Formationstechnisch stellt sich diese Entwicklung bei Klöckner als bullisch inverse SKS-Formation dar. Die rechte Schulter wurde annähernd exakt auf dem Niveau der linken Schulter bei 8,20 Euro etabliert und auch die wesentlichen Zwischenhochs um 12,18 Euro liegen auf ähnlichem Niveau.

Interessant wird es, wenn diese Formation bei Klöckner greifen kann. Dann liegen Ziele bei 17,90 Euro sowie im weiteren langfristigen Verlauf auch bei 21,40 Euro. Potenzial somit vom aktuellen Punkt zwischen +70% und +100%. Unter 8,00 Euro sollte es aber auch nicht mehr gehen ohne dass diese Formationslage hinfällig wird, was einem Risiko von ca. 24% entspricht.

Bisher ist eine Trendwende auch technisch aber nicht ausgelöst, nur das Chartbild ist sehr interessant. Interessant ist aber auch, dass ein weiterer Test der ca. 12,18 Euro sehr realistisch ist, somit zunächst auch bis zum Ausbruchsniveau noch +15% möglich werden. Aus diesem Grund wurde dann auch im AktienPremiumTrader bereits eine Position bei damals 9,66 Euro vor zwei Wochen eröffnet. Sofern ein Trade eher kurzfristig orientiert ist, kann dieser natürlich auch unter dem steileren Aufwärtstrend, auf welchem Klöckner in der vergangenen Wochen gedreht ist, abgesichert werden.

Ebenso bieten sich, wie bereits vor wenigen Wochen an dieser Stelle dargestellt, auch sehr interessante Möglichkeiten für den Ölpreis. Ein sehr schönes Chartbild bietet dabei vor allem das US Leichtöl. Bereits seit 2011 kommt es zur Ausbildung eines symmetrischen Dreiecks, welches nun nach oben aufgelöst wurde. Ein Kaufsignal ist klar aktiv. Interessant ist aber das sich aus dieser großen Formationslage auch bietende sehr hohe Potenzial. Rechnerische Ziele würden einen Anstieg bis fast an das Allzeithoch auf 141 $ erwarten lassen.

Seit einigen Wochen geht es nun seitwärts über dem Ausbruchsniveau weiter. Damit erfordert der Ausbruch noch etwas Geduld, ist aber weiterhin aktiv. Im AktienPremiumTrader haben wir bereits auf eine Rally beim Ölpreis vor wenigen Wochen gesetzt, hier allerdings auf Brent bei einem weniger eindeutigen, aber dennoch aussichtsreichen Chartbild. Das genutzte Hebelzertifkat hat dann mit dem Anstieg vom Freitag die Marke von +100% Gewinn nach nun 3 Wochen überschritten, so dass sich auch mit aus diesem Grund der stetige Depotanstieg fortsetzt.

Auch im US Ölpreis sollte bald weiterer Kaufdruck aufkommen. Hier lässt sich dafür das Timing kurzfristig interessanter gestalten nachdem sich ein kleiner Abwärtstrend gebildet hat. Spätestens der Ausbruch über 109,50 $ generiert nun ein Folgekaufsignal wobei es anschließend nicht mehr unter 103,00 $ gehen sollte, das Potenzial bis in den Bereich 141,00 $ aber unverändert bestehen bleibt. Ein Chance/Risiko-Potenzial auf mittelfristige Sicht von fast 5.

Viele Grüße,

Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de


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Viele Grüße,

Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.