Wasser predigen, aber Wein trinken: Das scheint das Motto der US-Großbank JPMorgan zu sein, wenn es um die Kryptowährung Bitcoin geht. In der vergangenen Woche sorgte JPMorgan-Chef Jamie Dimon mit seiner Aussage für Aufsehen, dass der Bitcoin "Betrug" sei und alle Händler bei JPMorgan, die Bitcoin handeln, gefeuert würden.

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Doch tatsächlich scheint die US-Großbank selbst recht aktiv in ein Bitcoin-Derivat zu investieren. Wie das US-Börsenportal Zerohedge berichtet, gehörte JPMorgan in der vergangenen Woche zu den wichtigsten Käufern des in Schweden gelisteten Bitcoin-ETNs "Bitcoin Tracker One - SEK". Dieser ETN bildet die Kursentwicklung des Bitcoins gegenüber dem US-Dollar ab.

Zerohedge beruft sich auf Angaben der Nordnet Bank, die JPMorgan auf seiner Website in der vergangenen Woche als viertgrößten Käufer des Bitcoin-ETNs auswies.

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Nach den Angaben von heute ist JPMorgan der drittgrößte Käufer.

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Ein Verdacht steht im Raum: Hat JPMorgan-Chef Jamie Dimon mit seinen Aussagen den Bitcoin-Kurs gezielt gedrückt, um der Bank so einen günstigen Einstieg zu ermöglichen?

Es ist nicht bekannt, ob JPMorgan die Position in dem Bitcoin-ETN tatsächlich auf eigene Rechnung oder doch im Kundenauftrag erworben hat. Dennoch ist es extrem verdächtig, wenn JPMorgan-Chef Jamie Dimon öffentlich den Bitcoin als "Betrug" bezeichnet und die Bank gleichzeitig offenbar eine große Position in einem Bitcoin-Derivat erwirbt.

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