London (BoerseGo.de) – Mais befindet sich aktuell auf dem besten Wege den größten Monatsverlust seit drei Jahren aufzuweisen. Grund ist die Erwartung, dass das weltweite Angebot angesichts der Aussichten auf spitzenmäßige US-Ernte reichlich sein wird, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

    Die Pflanzen befänden sich in gutem Zustand, was die Sicht unterstütze, dass Ernte die Prognose der US-Agrarbehörde erfüllen könnte. Das USDA rechnet mit 13,86 Milliarden Scheffel – der zweithöchste Ertrag aller Zeiten. Hinzu kommt, dass laut dem Vorhersagedienst WeatherBELL Analytics im August Regen erwartet wird, nachdem es in einigen US-Anbaugebieten Ende dieses Monats zu trocken gewesen sei, heißt es weiter.

    „Solange es keine Anzeichen gibt, dass die Nachfrage nach US-Getreide bei den niedrigeren Preisen anzieht, dürften die Preise unter Druck bleiben“, kommentieren die Analysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“.

    Gegen 13:15 Uhr MESZ notiert der an der CBOT gehandelte Dezember-Kontrakt mit einem Minus von 0,34 Prozent bei 370,25 US-Cents je Scheffel. Insgesamt liegt der Preisrückgang im Juli bei 13 Prozent. Dies ist bereits der dritte Monatsrückgang in Folge und stellt zudem den größten Verlust seit September 2011 dar.