• Mais - ISIN: XC000A0AEZE1
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Die Maispreise werden durch die Hitze- und Dürreperiode sowohl dies als auch jenseits des Atlantiks gestützt. Frankreich – der größte Getreideexporteur der EU - kämpft derzeit gar mit der schlimmsten Trockenphase seit Beginn der Aufzeichnungen, welche mittlerweile zu Trinkwasser-Einschränkungen im nahezu gesamten Land geführt hat, wie die Commerzbank-Analystinnen Barbara Lambrecht und Thu Lan Nguyen in der jüngsten Ausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreiben.

Das französische Landwirtschaftsministerium habe zu Beginn des Monats bereits eine um fast 20 Prozent geringere Maisernte im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Über die vergangenen Tage rollt die nunmehr vierte Hitzewelle in diesem Jahr über das Land, womit sich die Aussichten tendenziell weiter verschlechtert haben dürften, heißt es weiter.

„Unsicherheit besteht zudem bezüglich der Getreidelieferungen aus der Ukraine, nachdem das erste mit Mais beladene Frachtschiff seinen Zielhafen im Libanon nicht erreicht hat, da der Käufer kurzfristig abgesprungen ist. Der Schritt soll auf Qualitätsbedenken zurückzuführen sein, was auch zu Sorgen bezüglich der Abnahme des restlichen Getreides aus der Ukraine führen könnte. Dies dürfte sowohl die Weizen- als auch Maispreise zusätzlich stützen“, so Lambrecht und Nguyen.