Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Nachdem es im Mittleren Westen der USA im Frühjahr wegen Überschwemmungen und übermäßiger Regenfälle Probleme bei der Aussaat gab, ist das Wetter dort nun ins Gegenteil umgeschwenkt. Mittlerweile sorgen Hitze und Trockenheit für Sorgenfalten bei den US-Landwirten, wie Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch im „TagesInfo Rohstoffe“

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    Der Maispreis an der CBOT sei daraufhin am Montag auf gut 460 US-Cent je Scheffel gestiegen und nähere sich damit wieder dem Fünfjahreshoch von Mitte Juni. Die starken Verluste nach der Veröffentlichung des USDA-Flächenberichts Ende Juni seien damit nahezu vollständig wieder rückgängig gemacht worden, heißt es weiter.

    „Auch die Aufwärtsrevision der Prognose für die US-Maisernte durch das US-Landwirtschaftsministerium hat letzten Donnerstag nur zu einem kurzzeitigen Rücksetzer geführt. Denn es glaubt kaum jemand daran, dass die der aktuellen Ernteschätzung zugrundeliegende USDA-Annahme eines Flächenertrages von 166 Scheffel je Morgen noch länger haltbar ist. Zudem könnte es zu einer höheren Aufgaberate kommen, also einer größeren Diskrepanz zwischen Anbau- und Erntefläche“, so Fritsch.