Wichtige Nachrichten

    • US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Auslöschung gedroht. Wenn Iran kämpfen wolle, werde das sein offizielles Ende sein, schrieb Trump auf Twitter. Im Regierungsviertel der irakischen Hauptstadt Bagdad war eine Rakete eingeschlagen, Trump macht umgehend das Nachbarland für die Attacke verantwortlich. Saudi-Arabien warnte Iran vor weiteren Provokationen. Man wolle keinen bewaffneten Konflikt in der Region, sagte ein Sprecher der Regierung. Saudi-Arabien werde aber seine Interessen und seine Bürger verteidigen.
    • Die Ölpreise sind mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Die von der OPEC in Aussicht gestellte Verringerung der Lagerbestände und die wachsenden Sorgen vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran sorgen für Spannungen am Ölmarkt.
    • US-Präsident Donald Trump hat die Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus Kanada und Mexiko wie angekündigt aufgehoben. Die Neuregelung trat am Montag in Kraft. Im Juni 2018 hatte Trump Sonderzölle auf Stahl-Importe aus den Nachbarstaaten in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium-Importe in Höhe von 10 Prozent erhoben. Am Freitag hatte Trump mitgeteilt, dass die USA eine Einigung mit Kanada und Mexiko erzielt hätten.
    • Die deutsche Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal nach Einschätzung der Bundesbank das im Winter erreichte Niveau, „das durch verschiedene Sondereffekte begünstigt worden war, kaum überschreiten“. Wie es im aktuellen Monatsbericht der Notenbank heißt seien die Auftriebskräfte der stärker binnenwirtschaftlich orientierten Branchen zwar weiterhin intakt. Der Abschwung in der Industrie werde sich jedoch fortsetzen. Dadurch ergebe sich insgesamt nach wie vor eine schwache konjunkturelle Grundtendenz.

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    DAX

    Der deutsche Leitindex musste gestern verstärkt Federn lassen. Hierfür lassen sich mehrere Gründe aufführen. Zum einen ließ die Bundesbank verlauten, dass sich das Geschäftsfeld für die Autoindustrie angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen in der Welt weiterhin als herausfordernd erweisen könnte. Es sei nicht davon auszugehen, dass der globale Pkw-Absatz wieder an die hohen Wachstumsraten der Jahre 2010 bis 2017 anknüpfen könne. Die Aktien der deutschen Autobauer und Zulieferer rutschten daraufhin stark ins Minus und zogen den DAX mit runter. Zum anderen belastet weiterhin die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran, der erneut eskalierende US-chinesische Handelsstreit und das leidige Brexit-Thema.

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    Nach den gestrigen Kursverlusten ist im DAX am heutigen Tag zunächst mit einer leichten Erholung zu rechnen. Diese könnte den Index bis maximal in den Bereich um 12.130 Punkte führen. Spätestens hier dürfte es dann wieder verstärkt zu Verkäufen kommen. Das geopolitische Umfeld dürfte demnach weiter belasten. Im Zuge der anschließenden Abgaben steht die 12.000er-Marke bzw. der Bereich um 11.950 Punkte im Fokus. Hier verläuft der EMA 50 daily. Sollte auch dieser Support nicht halten können, dann folgt der Rutsch auf 11.850 Punkte. Bei ca. 11.770 Punkten verläuft aktuell der EMA 200 daily, der als nächstes Ziel auf der Unterseite zu nennen wäre. Das Short-Szenario muss mit einem Anstieg über 12.130 Punkte negiert werden. Ein mögliches Produkt, um das Short-Szenario zu handeln wäre TR35X8.

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    DAX-Chartanalyse

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    US-Indizes

    Die US-Indizes zeigten sich gestern zwar durch die Bank mit Verlusten, diese fielen aber äußerst unterschiedlich aus. Während der Nasdaq beinahe 2 Prozent verlor, ging der S&P 500 mit einem Abschlag von 0,7 Prozent aus dem Handel. Der Dow Jones verlor sogar nur 0,3 Prozent, was durchaus erstaunlich ist. Die Futures zeigen sich aktuell etwas freundlicher. Der Dow Jones notiert knapp 100 Punkte über seinem gestrigen Schlusskurs. Damit steht weiterhin der Bereich um 25.800 Punkte im Fokus. Mit einem Anstieg darüber dürften die Vorwochenhochs bei ca. 25.960 Punkten angelaufen werden. Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage ist es allerdings wahrscheinlicher, dass es zu Abgaben bis in den Bereich um 25.400 Punkten kommt. Hier verläuft der EMA 200 daily.

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    Dow Jones Industrial Average-Chartanalyse

    Im S&P 500 geht die Suche nach der Richtung weiter fort. Der Index ringt aktuell mit dem EMA 50 daily, kann sich aber nicht so recht entscheiden ob man nun darunter fallen möchte oder doch eher das Glück auf der Oberseite sucht. Die Futures haben die gestrigen Verluste beinahe wieder aufgeholt. Damit lassen sich zwei Marken abstecken. Sollte der Index auf der Oberseite nachhaltig über 2.890 Punkte ausbrechen, dann folgt der Anlauf des Allzeithochs bei ca. 2.950 Punkten. Fällt der Index hingegen unter 2.840 Punkte, dann droht der Rutsch auf den EMA 200 daily bei ca. 2.775 Punkten.

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    S&P 500-Chartanalyse

    Der Nasdaq hinterließ ein ordentliches Gap-Down im Chart. Vorbörslich schaut es so aus als würde heute ein Gap-Up hinzukommen. Allgemein lässt sich somit festhalten, dass der Bereich um 7.500 Punkte nochmals angelaufen werden dürfte sollte sich der Gesamtmarkt erstmal stabil zeigen. Danach ist allerdings mit Abgaben zu rechnen. Diese könnten den Index in den Bereich um 7.300 und darunter 7.200 Punkte führen. Erst über 7. 600 Punkten müsste dieses Szenario negiert werden.

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    Nasdaq-100-Chartanalyse

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    EUR/USD

    Der EUR/USD verläuft weiterhin nach Plan und steht kurz vor dem Erreichen des Short-Ziels bei 1,1140 USD. So wie es aktuell ausschaut könnte es sogar zu einem Dip nach unten auf 1,1125 USD kommen. Wird aus diesem Dip ein nachhaltiger Bruch dieser Marke, dann droht der Rutsch in den Bereich um 1,1100 USD.

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    EUR/USD-Chartanalyse