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US-Präsident Donald Trump wird Zölle auf Stahlprodukte aus Argentinien und Brasilien wiedereinsetzen. Dies kündigte Trump am Montag auf Twitter an.

"Brasilien und Argentinien haben eine massive Abwertung ihrer Währungen zu verzeichnen. Das ist nicht gut für unsere Landwirte. Daher werde ich mit sofortiger Wirkung die Zölle für Stahl und Aluminium, die aus diesen Ländern in die USA geliefert werden, wiederherstellen", schrieb Trump auf Twitter.

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"Die Federal Reserve sollte ebenfalls so handeln, dass Länder, von denen es viele gibt, unseren starken Dollar nicht mehr ausnutzen und ihre Währungen weiter abwerten. Dies macht es für unsere Hersteller und Landwirte sehr schwierig, ihre Waren fair zu exportieren. Niedrigere Zinsen & Lockern - Fed!", schrieb Trump zudem.

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In einem weiteren Tweet lobte Trump den Effekt seiner Strafzölle: "Die US-Märkte sind seit der Bekanntgabe der Zölle am 1.3.2018 um bis zu 21 % gestiegen - und die USA nehmen enorme Geldbeträge ein (und geben einen Teil weiter an unsere Landwirte, die von China als Zielscheibe ausgewählt wurden)!"

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Die europäischen Aktienmärkte und die US-Futures gaben einen Teil ihrer heutigen Kursgewinne unmittelbar nach den Trump-Tweets wieder ab.

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Intraday-Entwicklung wichtiger Indizes (Indikationen)

Die Tweets des US-Präsidenten sind ein Beweis dafür, dass Trump offenbar unbeirrt an seinem Kurs in der Handelspolitik festhält und Strafzölle weiter als probates Mittel sieht, für die USA Vorteile durchzusetzen. Die Märkte teilen aber ganz offenkundig die Auffassung des US-Präsidenten, dass Zölle positiv seien, nicht.