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Auf dem US-Arbeitsmarkt wurden im Februar deutlich mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft belief sich saisonbereinigt auf 379.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Volkswirte hatten nur mit rund 200.000 neuen Stellen in der größten Volkswirtschaft der Welt gerechnet.

Nach einem lockdownbedingten Rückgang der Stellenzahlen im Dezember waren im Januar wieder neue Stellen geschaffen worden. Den aktualisierten Angaben kamen im Januar 166.000 (zunächst gemeldet: 49.000) Stellen hinzu, während im Dezember 306.000 (zunächst gemeldet: 227.000) Arbeitsplätze verloren gegangen waren.

Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent im Februar. Hier war eine Stagnation auf dem Vormonatswert von 6,3 Prozent erwartet worden.

Marktreaktionen: In einer ersten Reaktion zogen die Renditen und der Dollar deutlich an. Aktienindizes und -futures gerieten zunächst unter Druck, stiegen dann aber auf neue Hochs.

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Intraday-Entwicklung wichtiger Basiswerte

Die sehr starken Arbeitsmarktzahlen könnten die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik früher als erwartet strafft. Zuletzt hatte die Notenbank betont, ihre ultralockere Geldpolitik auf absehbare Zeit beibehalten zu wollen. Steigende Inflationserwartungen und nun auch eine starke Arbeitsmarktentwicklung könnten diese Perspektive aber womöglich etwas verändern.


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