Merrill Lynch haben in einer Studie vom Montag ihrer bullische Haltung zum Ölsektor bestätigt. Seit dem Jahr 2000 bestehe nun bereits ein „übergewichten“-Rating für die Aktien im Ölsektor. Die Analysten nennen als Hauptgründe für ihre Rating-Bekräftigung die weltweit angestiegene Nachfrage nach Rohöl und die Engpässe bei den Raffinerien. Besonders wegen dieser Kapazitätsengpässe ist laut Merrill Lynch damit zu rechnen, dass der Sektor trotz der Outperformance von 117 % gegenüber dem FTSE All-World-Index auch in Zukunft überdurchschnittlich ansteigt. In der Sektoranalyse bevorzugen die Analysten integrierte Öl-Unternehmen und Öl-Service-Unternehmen, während Unternehmen, die in der Exploration & Förderung von Öl sowie im Raffineriesektor tätig sind, geringer gewichtet werden sollten. Regional bevorzuge man brasilianische und russische Unternehmen gegenüber Chinesischen und Indischen.