Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein brisantes Memo aus Regierungskreisen vor, das bei einem Treffen Regulatoren und Politikern entstand. Demnach strebt ein chinesischer Zentralbanker ein Verbot des Handels mit Kryptowährungen an. Die Reaktion an den Märkten ließ nicht lange auf sich warten, es ist ein Blutbad. Denn China gehört zu den wichtigsten Krypto-Märkten weltweit.

    Laut Pan Gongsheng, Vize-Gouverneur der PBOC (Peoples Bank of China), werde die Regierung weiterhin Druck auf den Handel mit virtuellen Währungen ausüben und Maßnahmen ergreifen, um damit verbundene Risiken in Schach zu halten. "Pseudo-finanzielle Inovationen" ohne Bezug zu Realwirtschaft sollen nicht (mehr) unterstützt werden.

    Sowohl Handelsplätze als auch Wallet-Anbieter sollen betroffen sein. Der Zugang zu einheimischen und ausländischen Websites und Apps, die den zentralisierten Handel ermöglichen, soll gestoppt werden.

    Fazit: Es geht hier natürlich nicht nur um den Schutz der Bürger, sondern um die Bekämpfung von Geldwäsche und der Überwachung von Kapitaltransfers ins Ausland. Dieser Schlag ist als deutlich härter und wichtiger einzustufen als das ICO-Verbot vor Monaten!

    Das bedeutet natürlich noch lange nicht das Ende für die Kryptowährungen. Aber die Gefahr, dass andere Staaten nachziehen, ist nicht von der Hand zu weisen.

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