Erdöl der Sorte WTI stieg heute zum ersten Mal seit November 2014 wieder über die Marke von 75 Dollar pro Barrel (siehe Chart).

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    Etwa eine halbe Stunde nach Eröffnung der US-Börsen rutschten dann WTI-Futures dynamisch weg und verloren zur Brent massiv an Wert (siehe Chart), bevor dann auch die britische Sorte in einen Abverkauf überging.

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    Unter Tradern machte zu diesem Zeitpunkt aufgrund diesem anomalen Verhalten Gerüchte die Runde, dass die USA ihre strategischen Reserven in den Markt geben könnten, aber kurze Zeit später wurde ein Al-Jazeera-Artikel gehandelt, der davon sprach, dass die Saudis den US-Forderungen zur Ausweitung der Ölproduktion zugestimmt haben.

    Ob es wirklich dieser Bericht war, der für den Abverkauf verantwortlich war ist fraglich, denn schon rund eine Stunde zuvor hatten andere arabische Outlets entsprechendes gemeldet.

    Bezeichnend war allerdings auch heute wieder die heftige Outperformance des aktuellen CL1-Future und dem um einen Monat entfernten CL2-Kontrakt (siehe Chart), was Ausdruck von sehr kurzfristigen Angebotssorgen ist, die sich von dem kurzzeitigen Kursrutsch kaum beeindrucken ließen.

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