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Niedrige Zinsen gelten immer noch als Allheilmittel. Von der Wahrheit könnte das nicht weiter entfernt sein. Die niedrigen Zinsen nach der Finanzkrise waren eine Notwendigkeit. Jetzt schaden sie allerdings mehr als sie nützen. Niedrige Zinsen haben kurzfristig eine positive Wirkung. Ist die Wirtschaft schwach, kommen niedrige Zinsen gelegen. Wer weniger Zinsen zahlen muss, kann sich mehr leisten. Das gilt für Haushalte ebenso wie für Unternehmen. Wer ein Haus kauft und dafür einen Kredit in der Höhe von 500.000 Euro aufnimmt, kann sich das bei 2 % eher leisten als bei 5 %. Niedrige Zinsen wirken praktisch wie ein Hebel. Haushalte können höhere Kredite aufnehmen und Unternehmen können in Projekte mit niedrigerer Rendite investieren. Gleichzeitig erhöhen niedrige Zinsen die Erwartungen auf Wachstum. Aktien sind unter einer solchen Erwartungshaltung interessant. Die Kurse können steigen. Haushalte, die Aktien besitzen, werden wohlhabender. Langfristig haben niedrige Zinsen allerdings auch negative Folgen...

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