• Nordex SE - Kürzel: NDX1 - ISIN: DE000A0D6554
    Börse: XETRA / Kursstand: 15,650 €

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Nordex konnte auch im ersten Halbjahr vor dem Hintergrund erhöhter Errichtungszahlen im Segment Projekte den Umsatz weiter zweistellig um 31,7 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro verbessern. Insgesamt wurde mit 775 (Vj.: 610) installierten Windenergieanlagen in 21 Ländern mit einer Gesamtleistung von 2.976,8 MW (Vj.: 2.065,9 MW) ein neues Rekordniveau erzielt. Das Konzern-EBITDA verbesserte sich von -70,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 68,4 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 2,5 Prozent und lag damit über dem Vorjahresniveau von minus 3,5 Prozent.

Unverändert geht Nordex für das Gesamtjahr von einem positiven Geschäftsverlauf aus und erwartet eine Verbesserung der wesentlichen finanziellen Kennzahlen. Vor diesem Hintergrund wurde die Prognose abermals bestätigt.

Dank deutlich gestiegener Installationen konnte Nordex auch im ersten Halbjahr den Umsatz zweitstellig steigern, so NordLB-Analyst Holger Fechner. Dabei konnte ein neues Rekordniveau bei den Neuinstallationen erreicht werden. „Zwar war die EBITDA-Entwicklung im zweiten Quartal nur noch in geringem Umfang durch die Auswirkungen der Pandemie beeinflusst. Dagegen waren die indirekten Auswirkungen der Pandemie durch Verwerfungen an den Rohstoff- und Logistikmärkten noch deutlich sichtbar“.

Der Auftragseingang fiel im zweiten Quartal wieder positiv aus. Die zwischenzeitliche Kapitalerhöhung zur Stärkung der Bilanz und zur Reduzierung von Zinskosten konnte „erfolgreich“ durchgeführt werden. Die Prognose für 2021 wurde abermals bestätigt. „Angesichts des zum Erreichen der Klimaziele notwendigen weltweiten Ausbaus der Windenergie dürfte die Auftragsentwicklung in den nächsten Jahren weiter positiv ausfallen“, erwartet Fechner.

Die Analysten der NordLB bestätigen die Kaufempfehlung (Kursziel aufgrund der Kapitalerhöhung auf 22,00 Euro angepasst). Die Investmentbank Jefferies hat Nordex nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Trotz guter Zahlen des Windturbinenherstellers habe der Markt auf den kurzfristigen Preisdruck negativ reagiert, hieß es. Jefferies senkte die Erwartungen an die Profitabilität im laufenden Jahr. Gleichzeitig hob das Analysehaus aber die Verbesserungen beim Auftragseingang und der Profitabilität positiv hervor.

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