• Nordex SE - Kürzel: NDX1 - ISIN: DE000A0D6554
    Börse: XETRA / Kursstand: 17,660 €

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Der Bericht für das dritte Quartal bestätigte im Großen und Ganzen die Eckdaten. Ohne den hohen Sonderertrag aus der Transaktion mit RWE wäre das Zahlenwerk auf der Ergebnisebene aber schwach ausgefallen. Der Brutto-Cashflow und der freie Cashflow waren weiterhin negativ. Der Auftragsbestand für Projekte ist im Quartalsverlauf erneut gesunken, liegt jedoch nach wie vor auf einem hohen Niveau. Der am 09. November neu eingeführte Ausblick für 2020 und 2022 wurde wiederholt.

Die Commerzbank hob nach Zahlenvorlage das Kursziel für Nordex von 15 auf 20 Euro an und beließ den Titel auf "Buy". Wie die Analysten schrieben, sollten Anleger beim Hersteller von Windkraftanlagen über eine enttäuschende operative Gewinnentwicklung in diesem Corona-geprägten Jahr hinwegschauen. Nordex habe das Auftragsvolumen verdoppelt und Fortschritte durch die Verlagerung der Produktion in Schwellenländer erzielt. Dies sollte sich nach der Krise auszahlen.

Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Nordex nach Zahlen zum dritten Quartal von 14,10 auf 17,00 Euro angehoben und bewertet den Titel weiter mit „Halten“. Die generellen Trends in der Energiewelt, wie Dekarbonisierung und Elektrifizierung seien positiv für Nordex, so die Analysten. Die „grünen“ EU-Konjunkturpakete böten zusätzliche Chancen für das Unternehmen. Auch der Wahlsieg von Joe Biden sei durchaus positiv zu werten. „Aber es ist nicht so, dass der Windenergiemarkt in den letzten Jahren nicht kräftig gewachsen wäre. Dennoch war das Unternehmen nicht in der Lage, ein nachhaltiges Gewinnwachstum zu erzielen bzw. durchweg profitabel zu sein“, hieß es einschränkend.

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