• Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 50,21 $/Barrel
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 49,17 $/Barrel

New York/ Wien/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Rohöl zeigt sich zu Wochenbeginn wieder fester. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 50,10 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am späten Freitagabend. Der Preis für ein Fass West Texas Intermediate stieg um 44 Cent auf 49,06 US-Dollar.

Preisunterstützende und preisbelastende Faktoren halten sich derzeit in etwa die Waage. Der deutlich schwächere US-Dollar spricht für steigende Ölpreise. Dem stehen Nachfragesorgen in den USA gegenüber. „Bleibt die Ölnachfrage in Nordamerika im zweiten Halbjahr etwa wegen einer schwächeren Einkommensentwicklung hinter den Erwartungen zurück, könnte auch das Überangebot länger Bestand haben“, schreibt die Commerzbank. Noch werde dieses durch hohe außerplanmäßige Produktionsausfälle kompensiert. Der Dollar war nach den schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA am Freitag gefallen.

Nach Ansicht von Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank ist der Ölmarkt auf dem guten Weg zu einer Balance. Das OPEC-Treffen vergangene Woche in Wien sei ohne die üblichen Unstimmigkeiten über die Bühne gegangen. „Auch wenn keine Produktionskürzungen beschlossen wurden, gebe es aktuell keine Notwendigkeit für Initiativen, da der Markt auf einem guten Weg zu einem Ausgleich ist“, sagt Hansen. Während es in den vergangenen Wochen an den Ölmärkten ruhig zuging, sei nun ein Nachfrageanstieg zur Absicherung nach unten mittels des Optionsmarktes zu verzeichnen. „Die Differenz zwischen dem, was die Händler für Puts im Vergleich zu Calls zahlen, ist gestiegen und hat die Volatilitätskurve auf die Put-Seite gedreht“, so Hansen.