• WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 57,305 $/bbl.
  • Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 62,555 $/bbl.

New York (Godmode-Trader.de) - Die Ölpreise zeigten zuletzt eine kleine Berg- und Talfahrt. Die Futures stiegen in New York heute im frühen Handel um bis zu 1,6 Prozent, nachdem sie am Vortag noch um 0,8 Prozent gesunken waren. Zuletzt zogen die Preise nur noch moderat an. Öl notiert aktuell immer noch etwa 12 Prozent unter seinem Höchststand im April.

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Das American Petroleum Institute hatte am Dienstagabend einen wöchentlichen Rückgang der Rohöllagerbestände um 7,23 Mio. Barrel gemeldet. Analysten waren von dem hohen Rückgang überrascht. Sinkende Ölreserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein geringes Angebot sein und stützen in der Regel die Notierungen.

Heute Nachmittag standen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm. Die Vorräte gingen den Angaben des Energieministeriums um 6,9 Mio. Barrel auf 416,1 Mio. Barrel zurück. Hier hatte der Markt zwar auch mit einem Rückgang gerechnet, aber um 2,9 Mio. Barrel. Die Benzinbestände sanken ebenfalls um 0,7 Mio. auf 228,9 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) stiegen hingegen um 2,7 Mio. auf 136,2 Mio. Barrel. Die Ölproduktion betrug unverändert 12,4 Mio. Barrel pro Tag.

Zuvor hatte am Dienstag die überraschende Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch US-Präsident Donald Trump die Ölpreise belastet. Bolton ist bekannt für seine harte Haltung gegenüber dem Iran. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er Bolton entlassen habe, weil er mit vielen seiner Positionen nicht einverstanden war. Der Abgang seines Beraters könnte „ein Katalysator für eine materielle Deeskalation in der iranischen Pattsituation“ sein und könnte rund 700.000 Barrel iranisches Rohöl pro Tag zurückbringen, möglicherweise bis zum ersten Quartal 2020, sagte RBC Capital Markets-Analystin Helima Croft der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die iranische Produktion ist seit Mai 2018 um 42 Prozent eingebrochen.

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