Wie aus dem heute veröffentlichten OPEC-Report zu entnehmen ist, prognostiziert das Kartell einen mit Erdöl gut versorgten Markt.

    Der Optimismus ist auf zwei Faktoren zurückzuführen:

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    So rechnet man für das laufende Jahr nur noch mit einem weltweiten Nachfragewachstum von 1,58 Prozent nachdem man in der vorherigen Prognose noch von 1,67 Prozent ausgegangen war, und für das nächste Jahr nur noch mit einem Plus von 1,38 Prozent nach zuvor plus 1,43 Prozent.

    Besonders stark wird sich dabei die Nachfrage in den USA, Indien, dem "neuen Europa" und Afrika entwickeln, während sie im "alten Europa" aufgrund des unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums weitestgehend stagnieren wird.

    Auf der anderen Seite wird das Angebot vor allem von Seiten der Nicht-OPEC-Produzenten stark zulegen: Die USA werden ihre Produktion im nächsten Jahr voraussichtlich um 8,5 Prozent steigern, nachdem sie schon im Vorjahr rund 13 Prozent mehr Öl aus dem Boden geholt hatten und auch Brasilien und Kanada dürften kräftig zuwachsen.

    Summa sumarum wird das Nicht-OPEC-Angebot 2019 um 2,22 Mio bpd steigen, was einer Aufwärtsrevision zur letzten Prognose um 0,2 Mio bpd entspricht.

    Die angehängte Grafik visualisiert das realisierte und prognostizierte Angebotswachstum der Nicht-OPEC-Produzenten.

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