Zürich (BoerseGo.de) - Die Analysten der Crédit Suisse belassen die Aktie von Oracle nach Zahlen zum vierten Geschäftsquartal 2013 (per Ende Mai) auf der Einstufung „Buy“.

    Der US-Softwarekonzern habe enttäuschende Ergebnisse vorgelegt, schreiben die Experten. Der im Vorjahresvergleich unveränderte Umsatz sei um 1,5 Prozent hinter dem Konsens zurückgeblieben, da die Zugewinne beim Software-Umsatz von 4 Prozent (auf Jahressicht) von den Rückgängen im Hardware-Segment (- 9 %) aufgezehrt worden seien. Im Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsraum sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gar um 7 Prozent eingebrochen, was die Zugewinne in Nord- und Südamerika sowie dem Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika wieder zunichte gemacht habe.

    Oracle verdoppelte seine Quartalsdividende auf 0,12 US-Dollar je Aktie und autorisierte ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 12 Milliarden US-Dollar bzw. 7,6 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Für das erste Quartal 2014 prognostizierte Oracle ein EPS von 0,57 US-Dollar (was dem Konsens entspricht). Trotz des beschleunigten Programms für Kapitalrückführungen an Aktionäre dürfte die Tatsache, dass Oracles Umsatzwachstum in den letzten beiden Quartalen unverändert geblieben sei, die Aktie kurzfristig belasten, heißt es weiter. Längerfristig ist das Papier aus Sicht der Crédit Suisse-Analysten aber weiterhin positiv einzuschätzen.