Hamburg (Godmode-Trader.de) - Die Analysten der Privatbank Berenberg bewerten Oracle nach Quartalszahlen weiterhin mit „Sell“ und einem Kursziel von 34 US-Dollar.

    Oracle hadert weiter am starken Dollar: Im vergangenen Geschäftsquartal sank der Nettogewinn zum Vorjahr um 20 Prozent auf 1,75 Milliarden Dollar. Der Umsatz fiel um 2 Prozent auf 8,45 Milliarden Dollar. Ein stolzer Umsatzanstieg im Cloud-Geschäft konnte den rückläufigen Trend im Kerngeschäft - dem Verkauf von Lizenzprogrammen - nicht kompensieren. Der Umsatz mit solchen Software-Lizenzen fiel im Berichtsquartal um 16 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar. Im Cloud-Geschäft legte er um 34 Prozent auf 451 Millionen Dollar zu. Ohne den Einfluss des Wechselkurses, der Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Dollar verringert, wären die Konzernumsätze allerdings um sieben Prozent gestiegen.

    Während der Trend für das klassische Lizenzgeschäft des Softwareherstellers abwärts gerichtet sei, warte er immer noch darauf, dass das Cloud-Geschäft spürbar anziehe, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Donnerstag.

    Auch für das laufende Quartal bleibt Oracle selbst bei konstanten Wechselkursen wenig zuversichtlich: Die Umsatzentwicklung werde zwischen minus zwei und plus einem Prozent liegen, kündigte der Konzern an.