• Palladium - Kürzel: XPD/USD - ISIN: XC0009665529
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 872,875 $/Unze
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Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Seit dem zyklischen Tief vom Januar 2016 bei 450 US-Dollar und einer nahezu idealtypischen 61,8 %-Korrektur des Aufwärtsimpulses von Dezember 2008 bis September 2014 befindet sich Palladium wieder im Haussemodus. Dabei hat das Weißmetall jüngst sogar das Hoch vom September 2014 (910 US-Dollar) zumindest temporär überwinden können und ist auf den höchsten Stand seit Anfang 2001 geklettert, wie die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in „Der Markt heute“ schreiben.

Im Dunstkreis des 16-Jahreshochs scheine die Marktteilnehmer allerdings ein wenig der Mut zu verlassen, denn jüngst habe der Palladiumpreis eine sog. „inside week" ausgebildet, d. h. die Schwankungsbreite der vergangenen Woche sei innerhalb des Pendants der Vorwoche verblieben. Das beschriebene Kursmuster könnten Anleger prozyklisch interpretieren, heißt es weiter.

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Palladium

„Während ein Anstieg über die Marke von 915 US-Dollar den Innenstab ‚bullish‘ auflöst, das o. g. Hoch vom September 2014 endgültig zu den Akten legt und das Weißmetall damit Kurs auf das bisherige Allzeithoch bei 1.095 US-Dollar nehmen lässt, gilt es auf der Unterseite einen Rutsch unter 848 US-Dollar zu verhindern. Letzteres würde aufgrund der negativ aufgelösten ‚inside week‘ ein Scheitern an der genannten Hürde offen zu Tage treten lassen. Unter dem Strich befindet sich der Palladiumpreis gegenwärtig also in einer klassischen ‚Hopp-oder-topp‘-Situation“, so die HSBC-Analysten.

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