Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Die Pfizer-Aktie konnte auf Sicht von drei Monaten deutlich - und auch im Sektorenvergleich überdurchschnittlich - zulegen, womit sich der Bewertungsabschlag zu den Vergleichsunternehmen verringerte. Positiv wirkte sich aus Sicht von Independent Research Analyst Bernhard Weininger das verbesserte Sentiment für den US-Gesundheitssektor aus. Darüber hinaus rückten bei Pfizer - nach einem starken Fokus auf potentielle (große) M&A-Deals - zuletzt verstärkt die organischen Wachstumsaussichten in den Vordergrund. Diese schätze er im Vergleich zum Sektor mittelfristig als überdurchschnittlich ein, so Weininger.

    ANZEIGE

    Zunächst dürften mit dem Patentablauf für Lyrica in 2019 jedoch noch Belastungen verbunden sein, vermutet der Experte. Dies stelle aber zunächst den Abschluss der „Patentklippe“ dar. Das geringe Verschuldungsniveau sowie der verbesserte Zugriff auf Cash-Bestände außerhalb der USA ermöglichten weitere ergänzende Akquisitionen. Bis Ende 2018 solle außerdem eine Entscheidung über die Zukunft des Consumer Healthcare-Geschäfts fallen. Zudem wäre eine Ausweitung der Aktienrückkäufe problemlos möglich, so Weininger. Albert Bourla werde zum 01. Januar 2019 die Nachfolge von Ian Read als CEO antreten. Der Übergang dürfte nach seiner Einschätzung problemlos verlaufen.