• Platin - Kürzel: XPT/USD - ISIN: XC0009665545
    Börse: Citi Indikation by TTMzero / Kursstand: 1.220,75 $/Unze
  • Palladium - Kürzel: XPD/USD - ISIN: XC0009665529
    Börse: Citi Indikation by TTMzero / Kursstand: 800,25 $/Unze

Bad Salzuflen (BoerseGo.de) – Platin und Palladium geben am Dienstag im Verbund mit den Gold-Notierungen einen Teil ihrer gestrigen Gewinne wieder ab. Während Platin vom Dreiwochenhoch bei 1.247,80 US-Dollar pro Feinunze bislang bis 1.216,50 US-Dollar je Unze zurückfällt, gibt Palladium vom gestrigen Hoch bei 812,01 US-Dollar bislang bis 797,91 US-Dollar je Feinunze nach.

Die Experten von Johnson Matthey erwarten in ihrem Halbjahresbericht auch für 2015 ein Angebotsdefizit. Für dieses Jahr rechnet der Katalysatorhersteller mit einem Platin-Angebotsdefizit von 1,13 Milliarden Unzen, bei Palladium wären es sogar 1,62 Millionen Unzen. Laut dem Bericht sind es die größten Angebotsdefizite seit über 30 Jahren, wie Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH, im aktuellen Edelmetall-Report schreibt.

„Der Streik in Südafrika zu Beginn dieses Jahres hat zu enormen Produktionsausfällen geführt. Sollte es, wie von Johnson Matthey für 2015 erwartet, zu einer steigenden Automobilnachfrage in den USA und China kommen, ist auch im kommenden Jahr mit einer weiteren Angebotsverknappung zu rechnen“, so Siegel.