Köln (BoerseGo.de) - Das absehbare Ende des Niedrigzinsumfelds in den USA und in Großbritannien verbessert die Chancen für systematische quantitative Strategien und insbesondere für Managed Futures. Dieser Ansicht ist Sushil Wadhwani, Fondsmanager des GAM Star Keynes Quantitative Strategies.

„Damit werden vor allem Strategien mit kurzlaufenden Zins-Futures wieder rentabel, und auch Carry Trades zwischen Hoch- und Niedrigzinswährungen werden wieder interessant“, erklärt er mit Blick auf die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan, deren Geldpolitik noch längere Zeit locker bleiben dürfte. Zudem hätten Managed Futures historisch seit 1970 in steigenden Zinsumfeldern besser abgeschnitten als Unternehmensanleihen und Aktien.

2014 hätten sich zudem die Korrelationen zwischen den einzelnen Anlageklassen deutlich verringert. „Angesichts dieser Entkopplung dürften insbesondere Relative-Value-Strategien wieder an Attraktivität gewinnen, weshalb wir ihren Anteil im Portfolio schrittweise erhöhen“, erklärt der Experte.