• Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 64,155 $/Barrel
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 61,175 $/Barrel

New York/ London/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Die fundamentale Entwicklung am Ölmarkt hat die Preise wieder voll im Griff. Ein neuer Rekordwert bei der Fördermenge an Rohöl in den USA drückt auf die Notierungen, so Marktbeobachter. Am Donnerstagmittag kostete das Fass Brent am Terminmarkt nur noch 64 US-Dollar. Zu Beginn dieser Handelswoche kratzte der Kontraktpreis noch an die 68 Dollarmarke. WTI-Öl verlor in diesem Zeitraum 3 Dollar und kostete zuletzt gut 61 Dollar je Barrel.

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„Die US-Rohölförderung eilt auf Wochenbasis wenngleich derzeit in Tippelschritten von Rekord zu Rekord“, kommentierte die Commerzbank. „Für Dezember meldete die EIA zwar einen leichten Rücksetzer gegenüber dem Rekordniveau im November, der aber lediglich vorübergehenden Ausfällen im Golf von Mexiko anzulasten war“. Seit Sommer 2016 ist die Fördermenge gleichwohl um rund 1,8 Mio. Barrel pro Tag gestiegen.

Laut Bericht der US-Energiebehörde EIA sind die US-Rohölvorräte in der vergangenen Woche insgesamt um 3 Mio. Barrel gestiegen und damit stärker als vom Markt erwartet bzw. deutlich stärker als vom API am Dienstag berichtet. „All diesen belastenden Faktoren hatte die laut Reuters-Schätzung im Februar auf ein Zehn-Monatstief gefallene OPEC-Produktion wenig entgegenzusetzen“, umschrieb die Commerzbank die Gemütslage am Ölmarkt. Mit 32,28 Mio. Barrel pro Tag wurden von Ölkartell durchschnittlich 70.000 Barrel pro Tag weniger produziert als im Vormonat. Vor allem wegen Venezuelas Produktionseinbußen lag die tägliche OPEC-Fördermenge demnach um knapp eine halbe Mio. Barrel unter dem in den Produktionsbeschränkungen festgelegten Level.