Montag:
Die japanische Handelsbilanz weist mit 300,4 Mrd. Yen einen gegenüber dem Vorjahr um 61,2 % niedrigeren Überschuss aus.

Im August ist die Zahl der im deutschen Straßenverkehr Getöteten zum Vorjahr um 27 % auf 80 gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Verletzten um 4,3 % auf 36.600 angestiegen. Die Polizei nahm rund 192.900 Straßenverkehrsunfälle auf, das sind 2,3 % mehr als noch ein Jahr zuvor.

Der französische Einkaufsmanagerindex für Oktober notiert in der ersten Veröffentlichung bei 46,0. Im Monat zuvor war er mit einem Stand von 51,5 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index hingegen mit einem Stand von 50,5.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex notiert in der ersten Veröffentlichung für Oktober im verarbeitenden Gewerbe bei 48,9. Im Vorfeld war hingegen mit einem Stand von 50,0 gerechnet worden.

Der deutsche Composite Einkaufsmanagerindex notiert in der ersten Veröffentlichung für Februar insgesamt bei 51,2. Im Vormonat hatte er bei 50,5 gelegen.

Der deutsche Dienstleistungsindex für Oktober notiert in der ersten Veröffentlichung bei 52,1. Erwartet wurde der Index bei 49,7 nach 49,7 im Vormonat.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für Oktober im verarbeitenden Gewerbe bei 47,2. Im Vorfeld war hingegen mit einem Stand von 49,1 gerechnet worden.

Der Einkaufsmanagerindex im Bereich der Dienstleistungen für die Eurozone liegt nach der ersten offiziellen Schätzung bei 47,2, nach zuletzt noch 48,8.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für Oktober insgesamt bei 47,3. Im Vormonat hatte er bei 48,5 gelegen. Gerechnet wurde mit einem Stand von 48,8.

Unser Kommentar:

Bei den Einkaufsmanagerindizes in Europa ist von der Jubelstimmung an den Börsen wegen der Rettungspakete für den Euro nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil: Der Trend weist hier weiter nach unten. Das bedeutet: Rettungsschirm hin oder her – in der europäischen Realwirtschaft steigt die Gefahr einer Rezession.

Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-Zone im August um 1,9 % gestiegen nach zuvor -2,1 %. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 6,2 % geklettert nach +8,9 %.

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für September bei -0,22. Im Monat zuvor hatte er noch bei -0,59 gestanden.

Dienstag:

Im Monats-Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland im August zum Vorjahr um 0,4 % auf 734.000 gefallen, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 3,3 % auf 80,3 Mio. Stunden geklettert. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 8,2 % angestiegen und betrug im Berichtsmonat 8,561 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 3,4 % auf 107,7 gesprungen ist (2000 = 100).

Im Jahr 2011 insgesamt ist die Beschäftigtenzahl jedoch um 0,1 % auf durchschnittlich 711.000 gestiegen, während die geleisteten Arbeitsstunden um 7,6 % auf 569,3 Mio. geklettert waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 11,9 % auf 55,141 Mrd. Euro nach oben, der Index des Auftragseingangs stieg um 4,4 % auf im Durchschnitt 103.4.

Der für November vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 5,3 Punkten nach unrevidierten 5,2 Punkten im Vormonat.

Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 11 Punkte auf -6,2 zurückgegangen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 36,5 Punkten und damit 1,4 Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war verbessert mit 31,2 nach zuvor noch 29,7 Punkten.

Der französische Vertrauensindex für Oktober notiert bei 82 nach zuvor noch 80. Erwartet wurde der Index mit 79 Zählern.

Der US-amerikanische Case Shiller Home Price Index notiert im August bei -3,80 %. Einen Monat zuvor hatte der Index noch bei - 4,21 % gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -4,11 % revidiert.

Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im Oktober bei 39,8. Erwartet wurde er im Bereich 46,0. Im Vormonat hatte er bei 45,4 notiert.

Unser Kommentar:

Das Verbrauchervertrauen in den USA ist wieder auf tiefes Krisenniveau abgestürzt. Da etwa zwei Drittel der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung von den Ausgaben der Konsumenten abhängen, ist dies ein weiterer Hinweis auf eine US-Konjunkturschwäche im kommenden Jahr. Auch der Case Shiller Home Price Index zeigt keine Anzeichen einer Verbesserung.

Der US-amerikanische Housing Preis Index fällt im August um 0,1 % zum Vormonat.

Mittwoch:
Nationalfeiertag in Österreich

Der japanische Großhandelspreisindex für Dienstleistungen ist in der vorläufigen Fassung zum Vormonat um 0,2 gestiegen geblieben, verglichen mit revidierten -0,2 % im September. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich im September ein vorläufiger Preisrückgang um 0,1 % nach revidierten -0,4 % im August.

Die deutschen Einfuhrpreise sind im September zum Vorjahr um 6,9 % gestiegen nach zuletzt 6,6 %. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,6 % geklettert nach zuvor -0,7 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 3,6 % gestiegen. Gegenüber dem Vormonat bleib der Index stabil.

Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 2,9 % angezogen nach zuletzt +3,2 %. Auf Monatssicht legten die deutschen Exportpreise mit +0,0 %.

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im September um 0,8 % gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Minus im Bereich von 1,0 bis 1,5 %. Im Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern noch um 0,1 % zurückgegangen.

Die Zahl der Hausverkäufe ist in den USA im September um 5,7 % auf 313.000 angestiegen. Erwartet wurden 290.000 bis 300.000 Hausverkäufe. Im Monat zuvor waren 296.000 Hausverkäufe registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl von 295.000 nach oben revidiert.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,7 Mio. Barrel gestiegen, nach einem Rückgang von zuvor 4,7 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,4 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 3,3 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 4,3 Mio. Barrel gefallen, nach - 4,3 Mio. Barrel zuvor.

Donnerstag:

Die Japanische Notenbank belässt ihren Zinssatz unverändert bei 0,10 %.

Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung steigt weiter an. Im März 2011 wurden rund 124.000 Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Dies entspricht einem Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Vorjahr. Zum Stichtag 1. März 2010 waren es 112 000 Kinder (+ 13,5 % gegenüber 2009).

Der Bierabsatz in Deutschland lag im dritten Quartal bei 26,2 Mio. Hektoliter (hl). Damit ist der Absatz um 0,9 Mio. hl bzw. um 3,2 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken.

Die Geldmenge M3 ist in der Euro-Zone im September-Jahresvergleich um 3,1 % gestiegen nach zuvor 2,8 %. Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 2,6 % nach zuletzt 2,3 %. Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 % geklettert nach +1,7 % im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 1,6 %. Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % gestiegen nach einem 2,5 % Anstieg im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei 2,5 %.

Der Gesamtindex für die Euro-Zone notiert im Oktober bei 93,8 nach zuvor 93,9. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat bei -6,6 nach zuvor noch -5,7. Das Verbrauchervertrauen notiert zur gleichen Zeit bei -19,9 nach -19,1 im Vormonat.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Oktober bei -0,18. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -0,06 gelegen.

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt ist nach erster offizieller Schätzung im dritten Quartal um 2,5 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 2,0 bis 2,2 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 1,3 % gelegen.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 402.000 gefallen. Erwartet wurden 400.000 bis 403.000 neue Anträge nach zuvor 404.000 (revidiert von 403.000)

Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen ist im August um 4,6 % gefallen . Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 1,0 %.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 92 Bcf auf 3.716 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 103 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 3.744 Bcf gelegen.

Freitag:

Die japanische Industrieproduktion ist im September zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 0,4 % gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Produktion in der Industrie um 0,4 %.

Die deutschen Universitäten nahmen im Jahr 2009 rund 5,3480 Mrd. Euro an Drittmitteln ein. Das sind knapp 8,9 % mehr als noch im Vorjahr.

Die tariflichen Monatsverdienste sind in Deutschland im dritten Quartal 2011 um 1,8 % gestiegen.

Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für Oktober notiert bei 0,80 nach 1,21 im Vormonat.

In den USA sind die Konsumausgaben im September um +0,6% gestiegen, erwartet wurden +0,6% nach +0,2% zuvor.

Mehr dazu in der November-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in wenigen Tagen erscheint.

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Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG, und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de und www.antizyklischer-aktienclub.de