Roche übernimmt Ignyta vollständig in einer reinen Bartransaktion zum Preis von USD 27,00 pro Aktie. Dies entspricht einem Gesamttransaktionswert von USD 1.7 Milliarden. Die Übernahmevereinbarung wurde von den Verwaltungsräten von Ignyta und Roche einstimmig genehmigt, schreibt Roche in einer Mitteilung.

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    Das in San Diego ansässige Unternehmen mit Schwerpunkt auf Präzisionsmedizin in der Onkologie ist darauf spezialisiert, Krebserkrankungen, die durch seltene genetische Veränderungen verursacht sind, zu untersuchen, zu identifizieren und zu behandeln. Deren erstes Prüfmedikament (Entrectinib) hat sich in der ersten Phase der klinischen Tests als so wirksam herausgestellt, dass es die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) im Juli und ihr Pendant in Europa im Oktober zur Behandlung seltener Krankheiten vorgemerkt haben.

    Von den Kapitalgebern schon USD 350 Mio. erhalten
    Letztmals wurden im Oktober 2017 mit der Ausgabe neuer Aktien frisches Eigenkapital in Höhe von USD 160 Mio. aufgenommen. Doch nun hat die Roche-Gruppe eine Barofferte von insgesamt USD 1,7 Mrd. unterbreitet. Das Angebot liegt um mehr als drei Viertel über dem Niveau, zu dem das Unternehmen zuvor an der Börse bewertet wurde.

    Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 115 Mitarbeiter. Ignyta wird seinen Betrieb in San Diego fortsetzen und weiterhin die Verantwortung für die laufende, entscheidende klinische Studie mit Entrectinib übernehmen. Die Transaktion wird voraussichtlich in der ersten Hälfte von 2018 abgeschlossen.

    Im Wettlauf mit Bayer
    Erst vor kurzem hat Bayer eine ähnliche Investition getätigt. Der deutsche Pharmakonzern erwarb für USD 1,55 Mrd. die Lizenzrechte für ein experimentelles Medikament (Larotrectinib) von Loxo Oncology, dessen Wirkungsmechanismus ähnlich funktioniert wie jener von Entrectinib. Hinter beiden steckt die Philosophie, dass die Ursache von Krebs genetische Veränderungen sind, die es für eine erfolgreiche Behandlung zuerst zu identifizieren gilt. Wer schliesslich das Rennen macht, steht offen. Laut Meldungen hat Loxo aber den Zulassungsprozess für Larotrectinib bereits eingeleitet.

    Die Roche-Aktie wird aktuell bei CHF 246,50 (29.12.2017) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei CHF 272,60 (09.05.2017), das Jahrestief bei CHF 224,04 (24.01.2017). Bei Bloomberg setzen 17 Analysten die Aktie auf Kaufen,12 auf Halten und 3 auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von CHF 270,14.

    Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

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    *Stand: 28.12.2017 

    **Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

    Wichtige Risiken:

    Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

    Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

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