• Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 42,23900 $/bbl.
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 39,36700 $/bbl.
  • Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.932,75000 $/oz.
  • Silber - Kürzel: XAG/USD - ISIN: XC0009653103
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 26,93600 $/oz.
  • Kupfer - ISIN: XC0007203216
    Börse: London Metal Exchange / Kursstand: 6.678,00 $/t
  • Zink - ISIN: XC0007203257
    Börse: London Metal Exchange / Kursstand: 2.463,50 $/t
  • Mais - ISIN: XC000A0AEZE1
    Börse: ARIVA Indikation / Kursstand: 354,66 US¢/bu.

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Die Stimmung an den Rohstoffmärkten hellte sich zuletzt nach Einschätzung der Deka Bank weiter auf. Die meisten Rohstoffe hätten sich in den vergangenen Wochen erneut verteuert, so Analystin Dora Borbély in einem aktuellen Research-Beitrag. Dies sei allerdings auch mit einem weiteren starken Aufbau der Zuversicht, also einer steigenden Netto-Long-Positionierung, der spekulativ orientieren Rohstoffmarktteilnehmer einhergegangen. „Mitte Juni war es hier zum Stimmungsumschwung gekommen, seitdem wird immer stärker auf weitere steigende Rohstoffpreise gesetzt. Solange die zweite Corona-Welle nicht zu erneuten massiven Lockdowns führt, erscheint uns diese Ausrichtung durchaus begründet“, meint Borbély.

Da sich zuletzt allerdings nicht nur die Nachfrage, sondern auch die Rohstoffproduktion von den Corona-bedingten Einschränkungen erholt habe, sei perspektivisch nicht mit einer allzu starken Verteuerung von Rohstoffen zu rechnen. Es werde aber wohl nicht alles an Produktion nachgeholt werden, was durch die Corona-Krise ausgefallen sei. Dies gelte auch für die Rohstoffnachfrage

Zudem bestehe das erhebliche Risiko von wirtschaftlichen Einschränkungen aufgrund der zweiten Corona-Welle, was schnell in einen erneuten Rückgang der Rohstoffnotierungen münden könnte, warnt die Deka Bank-Analystin. Für längere Zeit niedrige Rohstoffpreisniveaus könnten Bremsspuren bei der Investitionstätigkeit hinterlassen und sich perspektivisch negativ auf die Angebotsentwicklung und damit letztendlich preistreibend auswirken.

Für am wahrscheinlichsten erachtet Borbély ein Szenario, in dem die Ausbreitung des Coronavirus nur lokale, und keine länger anhaltendenden flächendeckenden Lockdown-Maßnahmen erfordert. „So sollte sich die Weltkonjunktur weiter erholen, und unter diesen Voraussetzungen können die Rohstoffpreise im Prognosezeitraum von bis zu zwölf Monaten unter Schwankungen moderat zulegen“.