• Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 36,95800 $/bbl.
  • Kupfer - ISIN: XC0007203216
    Börse: London Metal Exchange / Kursstand: 5.624,00 $/t
  • Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.656,40002 $/oz.
  • Palladium - Kürzel: XPD/USD - ISIN: XC0009665529
    Börse: Admiral Markets / Kursstand: 2.417,55 $/oz.

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Die Rohstoffpreise stehen komplett unter dem Einfluss des Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Geldpolitik. In den vergangenen Wochen hat sich der Virus weltweit immer stärker verbreitet, und die Erwartungen für die weltwirtschaftliche Entwicklung wurden für das erste Halbjahr 2020 deutlich nach unten korrigiert. „Dies spiegelte sich in einem starken Rückgang der Preise für Energierohstoffe, Industriemetalle aber auch für Agrarrohstoffe wider“, schrieb Analystin Dora Borbély von der DekaBank in einem aktuellen Kommentar zum Rohstoffmarkt. Einzig die Edelmetalle, vor allem Gold und Palladium, hätten von ihrer Eigenschaft als sicherer Hafen profitieren und gegen den Strom schwimmen können.

Seit Anfang März sieht man eine Stabilisierung der Rohstoffpreise (Ausnahme Energie). Seitdem rechnen die Marktteilnehmer mit Stützungsmaßnahmen seitens der Geld- und der Fiskalpolitik. „Diese Erwartung ist berechtigt und wurde zum Teil sogar schon umgesetzt“, so Borbély. „Es ist allerdings fraglich, ob dies schon ausreicht, um den Preisverfall nachhaltig zu stoppen“. Die Risiken überwögen eindeutig nach unten, solange nicht absehbar sei, wie die Ansteckungszahlen und die daraus abgeleiteten Folgen für die (wirtschaftliche) Entwicklung ausfallen werden. „Wir gehen davon aus, dass die stärksten Beeinträchtigungen für die Weltwirtschaft und damit für die Rohstoffmärkte in die erste Jahreshälfte 2020 fallen“, so Analystin Borbély.